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Zum neunten Mal in Serie : Wieder Ronaldo – Juve feiert die vorzeitige Meisterschaft

  • Aktualisiert am

Treffer zum 1:0: Juves Ronaldo jubelt. Bild: AFP

Juventus ist italienischer Meister. Die Turiner gewannen zum Abschluss des 36. Spieltags 2:0 gegen Sampdoria Genua. Cristiano Ronaldo traf abermals.

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          Juventus Turin ist zum 36. Mal italienischer Meister, zum neunten Mal in Serie. Der Rekordsieger des „Scudetto“ gewann 2:0 (1:0) gegen Sampdoria Genua und ist damit zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der Tabellenzweite Inter Mailand liegt sieben Punkte zurück. Cristiano Ronaldo traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einer  Freistoßvariante (45. Minute +7), vergab in der 89. aber einen Elfmeter und damit seinen möglichen 31. Saisontreffer. Federico Bernardeschi sorgte frühzeitig für den 2:0-Endstand (67.). Sampdoria musste in den letzten 15 Minuten sogar zu zehnt weiterspielen. Der Norweger Morten Thorsby sah die Gelb-Rote-Karte.

          Den am Ende beruhigenden Vorsprung an der Tabellenspitze hatte Juve zuletzt vor allem auch der Schwäche der Konkurrenten zu verdanken. Denn in den elf Partien vor dem Spiel am Sonntag waren der Mannschaft von Trainer Maurizio Sarri nur fünf Siege gelungen.

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          Juventus überzeugte auch gegen Genua nicht, quälte sich vielmehr zum vorzeitigen Titel, den das Team am vergangenen Mittwoch nach einer 1:0-Führung bei Udinese Calcio noch verspielte. Es verlor 1:2. Juventus-Trainer Maurizio Sarri klagte danach über die Müdigkeit bei zahlreichen Spielern. „Es ist kompliziert, mental und körperlich für 90 Minuten auf Ballhöhe zu bleiben. Die Spiele sind seltsam, und das Momentum ändert sich sehr leicht“, hatte er erklärt. Auch gegen Genua schienen einige Juve-Profis nicht mehr ganz bei Kräften. Der Führungstreffer der „Bianconeri“ gelang dank gütiger Mithilfe der Gäste. Bei einem Freistoß von Miralem Pjanic ließ Sampdoria Ronaldo komplett frei am Strafraum stehen und nach einem Querpass unbedrängt direkt einnetzen. Ansonsten war Genua offensiv die aktivere Mannschaft, verpasste es aber mehrmals, gefährliche Situationen in Tore umzumünzen.

          Der frühere Dortmunder Ciro Immobile hat derweil weiter beste Chancen, Torschützenkönig in Italien zu werden. Der einstige BVB-Profi, dort unglücklich, steuerte beim 5:1 (1:1)-Sieg von Lazio Rom am Sonntagabend bei Hellas Verona drei Treffer bei, darunter zwei verwandelte Elfmeter in den Nachspielzeiten beider Hälften. Damit hat der 30-Jährige vom Tabellenvierten zwei Saisonspiele vor Schluss nun 34 Saisontore auf seinem Konto – genauso viele erzielte Robert Lewandowski vom FC Bayern München in der abgelaufenen Bundesligasaison. Den Rekord in Italien hält der jetzige Juve-Profi Gonzalo Higuaín. Der Argentinier erzielte in der Saison 2015/2016 36 Tore für den SSC Neapel.

          Im August wartet auf die „Alte Dame“ des italienischen Fußballs die nächste Titelchance. Juventus steht im Achtelfinale der Champions League, muss am 7. August gegen Olympique Lyon allerdings eine 0:1-Hinspielpleite wettmachen, um das Finalturnier in Lissabon zu erreichen. In der nächsten K.o.-Runde würde Real Madrid oder Manchester City als Gegner warten.

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