https://www.faz.net/-gtl-8edmq

Internationaler Fußball : Ronaldo schießt sich den Frust von der Seele

  • Aktualisiert am

Küsschen für die Fans: Cristiano Ronaldo trifft vier Mal gegen Celta de Vigo Bild: AFP

Wenige Tage nach seiner Generalkritik an einigen Mitspielern hat Cristiano Ronaldo Tore sprechen lassen. Gegen Celta Vigo trifft der Real-Superstar gleich vier Mal. In der Premier League schreitet derweil ein Team vorneweg.

          2 Min.

          Superstar Cristiano Ronaldo hat sich mit vier Treffern den Frust über die jüngste Krise bei Real Madrid von der Seele geschossen. Der dreimalige Weltfußballer war am Samstag einmal mehr der Mann des Spiels beim 7:1 (1:0)-Heimsieg der Königlichen gegen Celta Vigo. Nach dem 1:0 von Pepe kurz vor der Pause begann nach dem Seitenwechsel die Ronaldo-Show mit vier Treffern für Real in Serie. Zuletzt hatte der Portugiese noch für kräftigen Wirbel gesorgt, als er öffentlich über die angebliche Schwäche einiger Teamkollegen lästerte.

          Für das Endergebnis sorgten Jese und der wiedergenesene Gareth Bale. Mit dem Erfolg gelang der Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane auch die Generalprobe für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den AS Rom am Dienstag. Den Ehrentreffer für Celta markierte Iago Aspas.Real bleibt damit in der Primera Division als Dritter dem zweitplatzierten Stadtrivalen Atlético mit vorerst einem Punkt Rückstand auf den Fersen. Spitzenreiter FC Barcelona kann mit einem Sieg in Eibar am Sonntag wieder auf zwölf Zähler davonziehen.

          Unterdessen hat sich Manchester City im Kampf um die englische Meisterschaft zurückgemeldet. Das künftige Team von Bayern-Trainer Pep Guardiola gewann am Samstag durch Tore von Yaya Touré (48. Minute), Sergio Agüero (50./60.) und Raheem Sterling (66.) 4:0 (0:0) gegen das abgeschlagene Schlusslicht Aston Villa. Mit 50 Punkten rangiert der Klub von Trainer Manuel Pellegrini als Vierter nur noch zwei Punkte hinter dem Dritten Arsenal. Dazu haben die Citizens ein Spiel weniger ausgetragen.

          Titelverteidiger FC Chelsea musste dagegen bei seiner Aufholjagd einen Rückschlag hinnehmen. Die Blues kamen gegen Stoke City nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und bleiben Zehnter. Betrand Traore traf für die Gastgeber in der 39. Minute, Mame Diouf sorgte fünf Minuten vor dem Abpfiff für den Ausgleich. Chelsea blieb damit auch im zwölften Liga-Spiel unter Trainer Guus Hiddink ungeschlagen. Dies schaffte zuvor kein Coach in der Premier League.

          Zurück im Titelrennen: Manchester City siegt 4:0 gegen Aston Villa
          Zurück im Titelrennen: Manchester City siegt 4:0 gegen Aston Villa : Bild: AFP

          Außerdem haben sich Tottenham Hotspur und der FC Arsenal haben im Spitzenspiel der englischen Premier League 2:2 (0:1) getrennt. In einem packenden Nord-London-Derby brachte Aaron Ramsey die Mannschaft von Mesut Özil und Per Mertesacker mit einem Hackentor nach 39 Minuten in Führung. Nach der Gelb-Roten Karte für Arsenal-Profi Francis Coquelin (55.) drehten Toby Alderweireld (60.) und Englands Nationalstürmer Harry Kane innerhalb von zwei Minuten die Partie. Mit einem Mann weniger sorgte Alexis Sanchez in der 76. Minute für den Endstand. Die Spurs bleiben damit in der Tabelle als Zweiter drei Punkte vor dem Dritten FC Arsenal.

          Am Abend baute dann Spitzenreiter Leicester City seine Tabellenführung weiter aus. Das Überraschungsteam von Trainer Claudio Ranieri gewann beim FC Watford 1:0 (0:0) und hat nach 29 Spieltagen fünf Punkte Vorsprung auf den Zweiten Tottenham und acht Zähler auf den FC Arsenal. Der Algerier Riyad Mahrez erzielte in der 56. Minute den entscheidenden Treffer für die Mannschaft des deutschen Abwehrspielers Robert Huth.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Armin Laschet am Sonntagabend im Fernsehstudio von ProSieben und Sat.1. Nicht im Bild: Micky Maus.

          Die drei Trielle : Politik im Comic-Format

          Erfährt man in den Triellen wirklich, wer vertrauenswürdig, wer wählbar, wer kanzlertauglich ist? Nicht ansatzweise. Man erfährt nur, welches Zirkuspferd sein Wahlprogramm am besten verkauft.

          Post-Ost-Generation : Baby, für dich bin ich Russland!

          Unter jungen Russlanddeutschen brodelt es. Ihre Eltern und Großeltern wollten meistens schweigen. Die Kinder aber machen ihre Geschichte sichtbar – auch, wenn das Wunden aufreißt.
          Mike Pence im Juli in Washington

          Republikaner in Amerika : Will Mike Pence Präsident werden?

          Donald Trumps ehemaliger Vizepräsident tourt durch das Land und macht Wahlkampf für republikanische Kongresskandidaten – und wohl auch für sich selbst. Er könnte bei den Vorwahlen 2024 antreten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.