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„Sie erzählen nur Lügen“ : Cristiano Ronaldo ist außer sich

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Wirft einigen Medien Falschaussagen vor: Cristiano Ronaldo Bild: EPA

Manchester United ist derzeit schwer in der Krise. Und um Cristiano Ronaldo tauchen immer wieder Wechselgerüchte auf. Das alles passt ihm überhaupt nicht. Bei Instagram macht er seinem Ärger Luft.

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          Nach weiteren Spekulationen um die Zukunft von Cristiano Ronaldo hat der Fußball-Star einigen Medien bei Instagram abermals Lügen vorgeworfen. „Ich habe ein Notizbuch und in den letzten Monaten waren von 100 Nachrichten, die gemacht wurden, nur fünf wahr, stellt Euch vor, wie die Dinge liegen“, schrieb der 37-Jährige auf der Social-Media-Plattform. „Die Medien erzählen nur Lügen“, ärgerte er sich. Seinen Kommentar postete der Angreifer von Manchester-United unter einem Beitrag einer Ronaldo-Fanseite.

          Nach dem verpatzten Saisonstart von Manchester United soll Trainer Erik ten Hag mittlerweile bereit sein, Ronaldo noch in diesem Transferfenster zu verkaufen. Laut Sky sollen Atlético Madrid und der FC Chelsea interessiert sein. Weitere angebliche Interessenten könnten demnächst folgen. Die spanische Zeitung „AS“ hatte am Dienstag berichtet, dass zwischen Ronaldo und Borussia Dortmund Kontakt bestehe, für diese Behauptung jedoch keine Quelle genannt.

          In seinem Kommentar kündigte der Stürmer nun an, dass er in ein paar Wochen ein Interview geben werde. Dann würden alle die Wahrheit erfahren, sagte er. Bereits Ende Juli hatte der Portugiese sich in einem Online-Kommentar über die Spekulationen mancher Teile der Presse geärgert und ihnen vorgeworfen, Unwahrheiten über ihn zu verbreiten.

          Auf dem Rasen enttäuschte der mehrmalige Weltfußballer zuletzt wie auch sein ganzes Team. Nach zwei Niederlagen – erst einem 1:2 gegen Brighton & Hove Albion und anschließend einem blamablen 0:4 gegen Aufsteiger FC Brentford – steht Manchester United derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der englischen Premier League. Die mit vielen Hoffnungen verbundene Verpflichtung des neuen Trainers ten Hag, mit dem Ronaldo zuletzt nicht einmal mehr abklatschte, erwies sich bislang noch nicht als entscheidendes Puzzleteil für die Wende.

          Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der die einstige europäische Spitzenmannschaft am Ende Platz sechs belegt und damit die Teilnahme an der Champions League deutlich verpasst hatte, hatten die Verantwortlichen in Manchester nun einer deutlich erfolgreicheren Spielzeit entgegengesehen. Am kommenden Montag (20.45 Uhr bei Sky) trifft United auf den FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp. Auch Liverpool ist mit zwei Unentschieden nicht wie erhofft in die Saison gestartet, auch wenn Klopp zuletzt noch äußerte, dass ihn der Fehlstart seiner „Reds“ nicht wirklich beunruhige.

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