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F.A.Z. exklusiv : Rettungsgeld der Bundesliga für die dritte Liga?

  • -Aktualisiert am

Hoffnung für die dritte Liga: Die Großen könnten an die Kleinen denken. Bild: Imago

20 Millionen Euro zahlten Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen in einer Solidaraktion in der Corona-Krise. Nach Informationen der F.A.Z. soll ein Teil des Betrags zur Rettung der bedrohten Klubs der dritten Liga eingesetzt werden.

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          Ein Teil der 20 Millionen Euro, welche die vier Champions-League-Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Rahmen einer Solidaraktion finanziell strauchelnden Bundesligavereinen zur Verfügung gestellt haben, soll jetzt ebenfalls zur Rettung der von der Pleite bedrohten Klubs der dritten Liga eingesetzt werden. Erwogen wird dabei offenbar ein einstelliger Millionenbetrag, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfahren hat. Auf Anfrage wollte die Deutsche Fußball Liga (DFL), die das Hilfsgeld verwaltet, keine Stellungnahme abgeben. An diesem Donnerstag findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung aller 36 Vereine der ersten und zweiten Liga statt.

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          Die dritte Liga ist unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) organisiert und finanziell hart von der Corona-Krise getroffen. Unter den Klubs ist ein Streit entbrannt, ob die Saison überhaupt fortgesetzt werden soll. Befürchtet wird eine Flut von Insolvenzen. Der DFB kann aufgrund seiner gemeinnützigen Ordnung weder Kredite noch Zuschüsse an die Profiklubs geben. Fußballfunktionäre haben zuletzt darauf hingewiesen, dass in der dritten Liga Talente ausgebildet würden, von denen auch die Bundesligaklubs profitierten.

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