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Großer Ärger bei Markus Babbel : „Das ist bizarr“

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Versteht die Fortführung der A-League nicht: Markus Babbel, hier 2018 Bild: Picture-Alliance

Fast der gesamte Fußball pausiert wegen der Coronakrise. Doch über die Situation in Australien kann der frühere Sydney-Trainer Markus Babbel nur den Kopf schütteln. Er fordert härtere Strafen.

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          Markus Babbel nennt die Situation in der australischen Fußball-Profiliga A-League, die den Spielbetrieb trotz Coronakrise aufrechterhält, „bizarr“. „Der Fußball will die Saison unbedingt zu Ende spielen“, sagte der ehemalige Trainer der Western Sydney Wanderers bei Sky Sport News HD. Dafür habe das neuseeländische Team Wellington Phoenix eigens nach Australien übersiedeln müssen, berichtete Babbel kopfschüttelnd.

          Die reguläre Saison der A-League mit elf Klubs soll am 26. April enden, danach steht bis Mitte Mai die Finalrunde an. Derzeit wird ohne Fans in den Stadien gespielt. „Ich bin gespannt, ob der Fußball auch die Bremse reinhaut“, sagte Babbel angesichts der Tatsache, dass die Spielzeit im enorm beliebten Aussie Rules Football wegen der Coronakrise unterbrochen wurde.

          Der 47-Jährige war im Januar bei den Wanderers entlassen worden. „Es war geplant, Anfang Mai zurückzufliegen, aber die Airline, mit der ich fliegen wollte, fliegt Deutschland nicht mehr an“, sagte er: „Es wird spannend, ob ich zurückkomme, aber es gibt Schlimmeres, als in Sydney bleiben zu müssen.“

          Dort sei die Lage noch nicht so ernst wie in Europa, viele Australier gingen mit der Krise sehr locker um, berichtete Babbel. Die vonseiten der Regierung ausgesprochenen Beschränkungen würden oft nicht befolgt. „Da müssten sie sich was überlegen, härtere Strafen aussprechen“, sagte Babbel.

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