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Corona-Krise : Geisterspiele im Frauenfußball

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Wann rollt im Frauenfußball wieder der Ball? Bild: dpa

Sechs Spieltage stehen noch aus in der Bundesliga der Fußballfrauen. Geht es weiter? Oder wird die Saison wegen der Corona-Krise vorzeitig beendet? Die Vereine sprechen sich nun deutlich gegen einen Abbruch aus.

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          Die Saison in der Frauen-Bundesliga soll mit Geisterspielen fortgesetzt werden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach der Managertagung per Videoschaltung der zwölf Erstligaklubs mit. Elf von zwölf Vereinen votierten dabei am Donnerstag für eine Fortsetzung des Spielbetriebs, sobald dies während der Coronavirus-Pandemie wieder möglich ist. Der 1. FC Köln enthielt sich der Stimme.

          Vorerst bleibt der Spielbetrieb ausgesetzt. Ein Wiederbeginn hängt in erster Linie von der Zustimmung der Politik ab. Sechs Spieltage stehen noch aus. Das für den 30. Mai in Köln geplante Pokal-Endspiel der Frauen war zuvor für unbestimmte Zeit verlegt worden. Weiter offen bleiben auch die Termine für das Viertel- und Halbfinale. Schon für das Finale erworbene Tickets behalten vorerst ihre Gültigkeit.

          Der Wiederbeginn der Bundesliga soll von „strengen Hygienevorgaben, engmaschigen Testungen sowie kontinuierlichem Monitoring“ begleitet werden, hieß es: „Das Konzept für die Frauen-Bundesliga entspricht grundsätzlich den Inhalten für die beiden Ligen der DFL. Es unterscheidet sich lediglich in organisatorischen Nuancen, beispielsweise bei der Personenzahl für die festgelegten Zonen im Innen- und Außenbereich der überwiegend kleineren Stadien.“

          So sollen nur rund 130 Personen pro Spiel im Stadion sein. „Wir haben ein klares positives Meinungsbild der Vereine erhalten, dies ist die Grundlage, die weiteren Maßnahmen bezüglich der Fortführung des Spieltriebes vorzubereiten. So können wir bei einer entsprechenden Anpassung der behördlichen Verfügungslage handeln“, sagte DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg.

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