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Not durch Corona-Krise : Die große Gefahr für den deutschen Sport

  • -Aktualisiert am

Nicht nur wie hier auf dem Trainingsgelände des Bundesligaklubs Hertha BSC herrscht derzeit deutlich weniger Betrieb als sonst. Bild: dpa

Nicht nur dem Profifußball geht es wegen der Corona-Pandemie schlecht. Eine ganze Gemeinschaft ist ernstlich bedroht. Doch woran liegt das? Und kann man dagegen überhaupt etwas tun?

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          Es gibt diesen abgegriffenen Spruch von der „schönsten Nebensache“, die der Sport in all seinen Facetten angeblich sein soll. Aber gerade in dieser Zeit der Isolation drängt sich die Frage auf, ob man es hier doch mit mehr als einer Nebensache zu tun hat. Wettkämpfe und Spiele bieten nicht nur im Fernsehen und im Stadion spannende Unterhaltung, sie dienen auch als Vehikel, den Körper zu stärken. Sport als Quelle für Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis, vor allem aber: als Ort der Begegnung.

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          „Ich habe den Eindruck, dass die Millionen Menschen, die allwöchentlich in den kleinen Vereinen Sport treiben, sehr, sehr stark spüren, dass gerade etwas Wichtiges fehlt“, sagt der Sportphilosoph Volker Schürmann, der an der Deutschen Sporthochschule lehrt. „Ich würde das zunächst einmal unter der ganz großen Überschrift der Geselligkeit einordnen. Den Menschen fehlt das, was man traditionell mit dem Begriff Vereinsleben beschreibt.“

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