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Früherer Bayern-Torhüter : „Als wäre ich von einem Lastwagen überfahren worden“

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Das „verdammte Virus“: Torhüter Pepe Reina äußert sich zu seiner Erkrankung. Bild: AFP

Pepe Reina, der ehemalige Torhüter des FC Bayern München, äußert sich mit teilweise drastischen Worten zum „verdammten Virus“. Dabei bezieht der Fußball-Profi auch Stellung zum britischen Premierminister Boris Johnson.

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          Der frühere spanische Fußball-Weltmeister Pepe Reina hat seine Corona-Erkrankung als große Herausforderung erlebt. Es fühlte sich an, als wäre ich von einem Lastwagen oder Zug überfahren worden“, wird der ehemalige Bayern-Torwart in der englischen Boulevardzeitung The Sun zitiert.

          Er sei zwar nicht auf das „verdammte Virus“ getestet worden, die Ärzte hätten ihm anhand seiner Symptome aber einen positiven Bescheid ausgestellt, berichtete Reina. „Ich hatte Fieber, Husten, konnte nicht gut atmen. Es waren zwei, drei echt schwierige Tage“, sagte der 37-Jährige. Er und seine Familie seien deshalb für zwei Wochen in Quarantäne gegangen, ergänzte der Torwart des Premier-League-Klubs Aston Villa.

          Er könne allerdings nicht behaupten, dass er sehr darunter gelitten habe, betonte Reina. Als gut verdienender Profi sei er privilegiert, bewohne in Birmingham ein großes Haus mit Garten. Leute, die mit zwei, drei Kindern auf 70 Quadratmetern lebten, seien „alle Helden“, meinte er.

          Dass sich der englische Premierminister Boris Johnson nach langem Zögern inzwischen zu harten Maßnahmen im Kampf gegen das Virus durchgerungen hat, begrüßte Reina. Es sei an der Zeit gewesen, diese Entscheidung zu treffen: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu spät war. Aber immerhin hat er sie getroffen.“

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