https://www.faz.net/-gtl-9y33z

Kurzarbeit bei Streamingdienst : DAZN will Zahlungen an Sportverbände stoppen

  • Aktualisiert am

Reagiert auf die Corona-Krise: Streamingdienst DAZN Bild: Picture-Alliance

Die Corona-Krise trifft die Sport-Streamingdienste hart. Anbieter DAZN reagiert nun auf die schwierige Situation mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket. Was können Abonnenten tun?

          1 Min.

          Der Streamingdienst DAZN will weltweit die Zahlungen an die Sportverbände stoppen. Das betreffe die fälligen Summen für abgesagte und verschobene Veranstaltungen, berichten die Branchendienste „Sportspromedia“ und „Sportbusinessdaily“. Auch beim Personal solle gespart werden. Für einen Teil der Mitarbeiter hierzulande wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Kurzarbeit angemeldet.

          In einer Stellungnahme vom Mittwoch hieß es: „Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 auf den Sport prüft DAZN eine Reihe von Maßnahmen, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, diese schwierige Zeit zu überstehen und durchstarten zu können, sobald es wieder Live-Sport gibt.“ Zu Details wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

          Auf Live-Sport spezialisierten Medienanbieter wie DAZN und Sky leiden besonders unter der Absage von Sportveranstaltungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus. Sie zeigen derzeit vor allem Dokumentationen und Aufzeichnungen früherer Fußballspiele. DAZN bezeichnet sich selbst als „weltweit führender Sport-Streaming-Dienst“ und ist neun Ländern zu empfangen, darunter seit 2016 in Deutschland. Zum Angebot gehören unter anderem Spiele der Fußball-Bundesliga sowie der Champions und Europa League. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien hatte noch Anfang März angekündigt, in diesem Jahr in mehr als 200 Länder und Regionen zu expandieren.

          DAZN-Kunden mit einem Monats-Abonnement für 11,99 Euro können eine Vier-Monats-Pause einlegen oder sogar sofort kündigen. Zur Zahl der bisher erfolgten Kündigungen machte das Unternehmen keine Angaben. Anders sieht es beim Jahresvertrag für 119,99 Euro aus. „Ein Jahresabo kann nicht pausiert werden“, heißt es.

          Weitere Themen

          Flick hat genug und will gehen

          Trainer des FC Bayern : Flick hat genug und will gehen

          Die Münchner machen mit dem Sieg in Wolfsburg einen großen Schritt zum Meistertitel. Kurz danach setzt Trainer Hansi Flick zur Erklärung in eigener Sache an: Er will den FC Bayern verlassen.

          Topmeldungen

          Trauerfeier für Prinz Philip : Eine Familie nimmt Abschied

          Ein schwerer Gang für Königin Elisabeth II.: Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie in einer Trauerfeier Abschied von Prinz Philip genommen. Nur 30 Trauergäste waren erlaubt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.