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Leidensweg für Fußball-Star : Das komplizierte Comeback des Leroy Sané

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Leroy Sané am Boden: der Fußball-Profi beim Spiel gegen den FC Liverpool 2019 Bild: EPA

Nach seiner schlimmen Verletzung ist Leroy Sané kurz davor, wieder für seinen Klub Manchester City in der Premier League und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aufzulaufen. Dann aber kommt alles anders.

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          Fußball-Nationalspieler Leroy Sané sieht sich während der Coronavirus-Zwangspause nach seiner Kreuzbandverletzung speziell in der Pflicht. „Ich weiß natürlich, dass ich nach meiner Verletzung nun besonders gefordert bin, mein Fitnesslevel entsprechend hochzuhalten“, sagte der Angreifer von Manchester City bei dfb.de: „Sollten wir demnächst wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren, wäre es fatal, wenn ich dann erst wieder meine ein, zwei Wochen brauchen würde, um körperlich topfit zu sein.“

          Ende Februar hatte Sané 208 Tage nach seiner Verletzung in der U23 von ManCity erstmals wieder gespielt, sein Comeback in der ersten Mannschaft stand vor der Aussetzung des Spielbetriebes in der englischen Premier League kurz bevor. „Ausgebremst trifft es schon sehr gut“, sagte Sané deshalb. „Dennoch kann ich das Ganze gut einordnen und weiß, dass es Schlimmeres gibt als das. Schlimmer ist es in dieser Phase beispielsweise, dass man dem Virus relativ hilflos ausgesetzt ist. Wir können nur warten, dass sich die Lage wieder entspannt.“

          Auch für die ursprünglich in diesem Sommer geplante EM hatte sich der 24-Jährige auf gutem Wege gefühlt. „Ich denke, pünktlich zur EURO 2020 wäre ich wieder bei 100 Prozent gewesen. Ich hätte noch zwei Monate Wettkampfpraxis sammeln können“, so der ehemalige Schalker. Aus seiner Sicht wäre es womöglich „sogar ein Vorteil gewesen, dass ich ohne 50 Saisonspiele in den Knochen relativ frisch in das Turnier hätte gehen können.“

          Die Endrunde, die ursprünglich vom 12. Juni bis zum 12. Juli hätte gespielt werden sollen, musste aber aufgrund der Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Sollte ein normaler Liga-Spielbetrieb in naher Zukunft wieder möglich sein, rechnet Sané mit Geisterspielen: „Aber auch das wäre dann ja völlig in Ordnung.“ Sein Wunsch: „Aus rein sportlicher Sicht wäre es natürlich am fairsten, wenn man die Saison doch noch irgendwie zu Ende gespielt bekommt.“

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