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Copa América : Ein Frankfurter lässt Peru scheitern

  • Aktualisiert am

Chilenischer Diver: Eduardo Vargas feiert sich, seine Tore und den Einzug der Gastgeber ins Copa-Finale Bild: Reuters

Gastgeber Chile erreicht das Endspiel der Copa America. Held des Abends ist Eduardo Vargas, der beide Tore erzielt. Peru muss den größten Teil der Partie in Unterzahl spielen, weil ein Frankfurter Rot sieht.

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          Chile hat das Finale der Copa América erreicht. Der Gastgeber der Südamerikameisterschaft siegte am Montag (Ortszeit) im Nationalstadion von Santiago de Chile mit 2:1 (1:0) gegen Peru. Die Tore für Chile erzielte Eduardo Vargas in der 42. und 64. Minute. Sein Teamkollege Gary Medel traf ins eigene Tor (60.). Die Chilenen profitierten davon, dass der Peruaner Carlos Zambrano, der bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, bereits nach 20 Minuten mit Rot vom Platz gestellt wurde.

          Im Endspiel am Samstag, 4. Juli (22.00 Uhr MESZ) trifft Chile auf den Gewinner der Partie zwischen Argentinien und Paraguay. Beide stehen sich am Dienstag gegenüber.

          Rote Karte drehte das Spiel

          Bis zur 20. Minute spielten die Peruaner stark auf und brachten Chile in arge Bedrängnis. Nach einem Tritt in den Rücken von Charles Aránguiz musste Zambrano jedoch vorzeitig zum Duschen. Anschließend drehte sich der Spielverlauf. „Wenn wir Elf gegen Elf gespielt hätten, wäre das eine andere Geschichte gewesen“, sagte Perus Stürmerstar Paolo Guerrero nach Spielende.

          Die Gastgeber feiern ihren Sieg.

          Nach der Roten Karte für Zambrano drängten die Gastgeber immer entschlossener zum gegnerischen Tor. Nach einem Pfostenschuss von Alexis Sánchez versenkte Vargas den Abpraller zum 1:0. Durch Medels Eigentor schöpften die Peruaner nur kurzzeitig Hoffnung. Vier Minuten später traf Vargas mit einem strammen Fernschuss von außerhalb des Strafraums zum Endstand.

          „Mein zweites Tor hat mir besser gefallen“, sagte Vargas nach Abpfiff. „Ich habe Distanzschüsse geübt. Gott sei Dank hat es geklappt.“

          Die Chilenen waren erst zweimal, 1979 und 1987, ins Endspiel der Copa América eingezogen. Beide Male gingen sie aber als Verlierer vom Platz. Die Mannschaft um Stars wie Arturo Vidal, Alexis Sánchez, Jorge Valdivia und Gary Medel gilt als die goldene Generation des chilenischen Fußballs.

          Jara muss im Finale noch zuschauen

          Verzichten muss das Team im Finale auf Verteidiger Gonzalo Jara, obwohl der Disziplinarausschusses des südamerikanischen Verbands Conmebol die ursprüngliche Drei-Spiele-Sperre im Berufungsverfahren auf zwei Partien reduzierte.

          Der 29 Jahre alte Verteidiger von Mainz 05 hatte im Copa-Viertelfinale gegen Uruguay mit einem Griff an den Hintern von Edinson Cavani einen Platzverweis des Stürmerstars von Paris St. Germain provoziert.

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