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Copa América : Brasilien und Peru zittern sich ins Halbfinale

  • Aktualisiert am

Brasilien hat mit etwas Mühe das Halbfinale erreicht. Bild: Reuters

Ersatz-Gastgeber Brasilien steht im Halbfinale der südamerikanischen Fußball-Meisterschaft. Allerdings muss das Team um Superstar Neymar lange zittern. Nun kommt es zur Neuauflage des letzten Finals.

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          Die erste K.o.-Runde der Copa América nimmt es in Sachen Spannung mit der Fußball-EM auf. Der in der Vorrunde souveräne Gastgeber Brasilien zitterte sich in Unterzahl mit einem 1:0 (0:0) gegen Chile ins Halbfinale gegen Peru. Das Andenteam schaltete zuvor in der Runde der letzten Acht Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschießen (3:3 n.V.) aus.

          Beide Teams treffen nun am Montag in der Neuauflage des vergangenen Finales, das Brasilien 2019 ebenfalls daheim mit 3:1 gewann, aufeinander und wiederholen zudem den Gruppenauftakt, den Neymar und Co. vor gut zwei Wochen klar mit 4:0 für sich entschieden. Das zweite Halbfinale am Dienstag bestreiten die Gewinner der Samstagspartien Uruguay gegen Kolumbien sowie Argentinien gegen Ecuador.

          Auf dem seit Turnierbeginn bemängelten Rasen des Nilton-Santos-Stadions in Rio de Janeiro fand Lucas Paqueta von Frankreichs Spitzenklub Olympique Lyon kurz nach seiner Einwechslung zur Pause auf Zuspiel von Neymar die einzige Lücke in Chiles Abwehr. Aber als Gabriel Jesus, Angreifer von Englands Meister Manchester City, nach einer Kung-Fu-Einlage kurz danach (49.) die Rote Karte sah, wurde das Duell gegen den Copa-America-Sieger von 2015 und 2016 zur Zitterpartie.

          Auch das Viertelfinale zuvor hatte seine Prise Dramatik. Zunächst nutzte Gustavo Gomez die erste Torchance (11.), ehe Paraguays Kapitän kurz vor Pausenpfiff mit Gelb-Rot in die Kabine musste. Da hatte Peru dank Gianluca Lapadula (21., 40.) die Partie bereits gedreht. Nach dem Ausgleich durch Junior Alonso (54.) sorgte Yoshimar Yotun (80.) für die vermeintliche Entscheidung, ehe Gabriel Alavos (90.) fast im letzten Versuch die Verlängerung erzwang.

          Doch noch vor der Verlängerung dezimierte auch Andre Carrillo (85.) Peru nach Gelb-Rot. Am Ende erlöste im Elfmeterschießen Miguel Trauco im sechsten Versuch Peru nach drei Fehlschüssen Paraguays, das nun seit acht Spielen nicht mehr gegen Peru gewann.

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