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Copa América : Brasilianisches Tänzchen in Rio de Janeiro

  • Aktualisiert am

Befreites Fußball-Ensemble: Brasiliens WM-Team Bild: AFP

Der Titelverteidiger und Aushilfsgastgeber setzt sich souverän mit 4:0 gegen Peru durch. Zuvor kommt Kolumbien bei der Copa América nicht über ein 0:0 gegen Venezuela hinaus.

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          Gastgeber Brasilien hat auch sein zweites Spiel bei der Copa América gewonnen. Der Titelverteidiger setzte sich am Donnerstag im Olympiastadion Nilton Santos in Rio de Janeiro souverän mit 4:0 gegen Peru durch. Alex Sandro traf in der 11. Minute nach einem Querpass von Gabriel Jesus aus kurzer Distanz. In der 67. Minute erhöhte Neymar mit einem flachen Schuss von außerhalb des Strafraums. In der 88. Minute traf Everton Ribeiro nach einem flachen Pass von Richarlison in die Mitte des Strafraums. In der Nachspielzeit erhöhte Richarlison dann selbst noch zum 4:0-Endstand für die Seleção.

          Zuvor war Kolumbien in Goiânia nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Venezuela hinausgekommen. Gegen den venezolanischen Torwart Wuilker Faríñez fand das Team von Reinaldo Rueda kein Mittel. „Wir sind daran gescheitert, eine der vielen Torchancen zu nutzen“, sagte der Nationaltrainer nach dem Abpfiff. „Ich denke, dass Kolumbien das Spiel gesucht und Chancen heraus gespielt hat, aber vielleicht hat das gute Spiel von Torhüter Faríñez verhindert, dass wir es zu unseren Gunsten drehen konnten.“

          Das südamerikanische Kontinentalturnier war erst von wenigen Wochen nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fußballverband Conmebol geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17,7 Millionen Menschen haben sich dort nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 495.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.

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