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Europa League : Chelsea ist Frankfurts nächster Gegner

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Jubelte über sein Tor, jubelte am Ende mit seinem Team: Chelsea-Profi Pedro beim Spiel gegen Slavia Prag Bild: AFP

Favorit FC Chelsea hat sich in der Europa League mit 4:3 gegen Prag durchgesetzt und trifft nun auf Frankfurt. Das zweite Halbfinale bestreiten Arsenal London und der FC Valencia.

          Die Londoner Teams FC Arsenal und FC Chelsea haben im Gleichschritt das Halbfinale der Fußball-Europa-League erreicht. Dem Team von Trainer Unai Emery reichte am Donnerstag ein 1:0 (1:0)-Erfolg, nachdem das Heimspiel vor einer Woche schon mit 2:0 gewonnen worden war. Frankreichs Nationalspieler Alexandre Lacazette zirkelte in der 36. Minute einen Freistoß aus 25 Minuten ins rechte Eck, wobei Neapel-Keeper Alex Meret nicht gut aussah. Der deutsche Weltmeister Mesut Özil musste diesmal beim 13-maligen englischen Meister mit der Bank vorliebnehmen.

          Der FC Chelsea schockte beim 4:3 (4:1) über Slavia Prag die Gäste mit zwei schnellen Treffern durch Pedro (5.) und einem Eigentor von Simon Deli (10.). Olivier Giroud sorgte mit seinem zehnten Treffer in dieser Europa-League-Saison bereits nach 17 Minuten für die vermeintliche Vorentscheidung, zumal Chelsea auch im Hinspiel mit 1:0 erfolgreich war. Die Freude der Gäste über das Kopfball-Tor von Tomas Soucek (25.) dauerte gerade zwei Minuten, da stellte Pedro mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her. Dann jedoch sorgten zwei Fernschuss-Treffer von Petr Sevcik innerhalb von drei Minuten (51./54.) noch einmal für Spannung.

          Im Halbfinale am 2. und 9. Mai ist Chelsea Gegner von Eintracht Frankfurt, das dank des 2:0 (1:0)-Erfolges über Benfica Lissabon erstmals seit 39 Jahren wieder im Halbfinale eines europäischen Cup-Wettbewerbes steht. In der zweiten Partie stehen sich der FC Arsenal und der FC Valencia gegenüber.

          Valencia besiegte auch im Rückspiel im spanischen Duell das Team von FC Villareal mit 2:0 (1:0). Nach dem 3:1 vor einer Woche sorgten im Dauerregen Toni Lato nach 13 Minuten und ein abgefälschtes Freistoß-Tor durch Daniel Pajero (54.) für die Entscheidung.

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