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BVB in der Champions League : Warum Dortmunds Witsel ein Unterschiedsspieler ist

  • -Aktualisiert am

Axel Witsel zeigt beim BVB bislang gute Leistungen. Bild: Reuters

Neuzugang Axel Witsel hat Weltklasseformat. Mit ihm sind bei der Borussia die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Start in die Fußball-Königsklasse verbunden. Das hat gute Gründe.

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          Schon sein erster Ballkontakt verrät viel über Axel Witsel und sein Verständnis vom Fußball. Beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nach 69 Minuten eingewechselt, eröffnet er sein rund zwanzigminütiges Kurzprogramm sogleich mit einer punktgenauen Spielverlagerung von rechts nach links. Der 29 Jahre alte Belgier wird gerühmt für seine Weitwinkelperspektive und seine Ruhe am Ball – auch unter Gegner- und Ergebnisdruck. So war es auch am Freitag, als sich die früh pressenden Frankfurter gerade so richtig in das Spiel beim BVB hineingefuchst hatten und zum 1:1-Ausgleich kamen.

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          Höchste Zeit also für Trainer Lucien Favre, seinen besten Stabilisator und Spielmacher auf den Platz zu schicken. Der Schweizer hat den in sieben Spielen während der vergangenen drei Wochen oft geforderten Sohn einer Belgierin und eines Franzosen von der Karibikinsel Martinique vier Tage vor der Champions-League-Premiere mit dem BVB beim FC Brügge (21 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Sky) schonen wollen. Nun aber muss der Mann mit dem Afro-Look so rasch und wirksam wie möglich helfen. Witsel tut es wie immer – unaufgeregt, mit dem Blick für das Wesentliche und im unerschütterlichen Vertrauen auf seine Fähigkeiten im Umgang mit Ball und Gegner.

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