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Wahl der ECA : Deutscher Machtkampf im Herzen des Fußballs

  • -Aktualisiert am

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, bei einer Pressekonferenz des Vereins im August 2019 Bild: EPA

Der Dortmunder Watzke und der Leverkusener Carro wollen in den Vorstand der mächtigen europäischen Klubvereinigung ECA – nur einer kann es schaffen. Es geht um Geld, Macht – und die Zukunft der Champions League.

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          In der Bundesliga treffen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen erst am kommenden Wochenende aufeinander, allerdings gibt es an diesem Dienstag eine Art Vorspiel zu dem sportlichen Duell der beiden deutschen Champions-League-Teilnehmer. Auf der Bühne der Sportpolitik bewerben sich Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer des BVB, und Fernando Carro, sein Kollege vom rheinischen Werksklub, um einen Sitz im Vorstand der European Club Association (ECA) – nur ein Deutscher wird gewählt werden. Es ist ein Duell um Macht und Einfluss auf die Zukunft des Fußballs.

          Zwar spielt die ECA im Bewusstsein der Öffentlichkeit allenfalls eine Nebenrolle, aber auf der Hinterbühne hat sich die Organisation zu einem Machtzentrum entwickelt, dessen Entscheidungen den Fußball-Alltag der kommenden Jahre stärker prägen werden als der europäische Kontinentalverband Uefa und die global agierende Fifa. „Ich würde auf jeden Fall bestätigen, dass die ECA ein immer größeres Gewicht bekommt, weil die Klubs erkannt haben, dass sie eine Stimme als Gegenpol zur Uefa brauchen“, sagt Alexander Jobst, der als Marketingchef bei Schalke 04 zur Generalversammlung am 9. und 10. September gereist ist.

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