https://www.faz.net/-gtm-86ruq

Playoff-Spiele : Fünf spanische Teams in der Gruppenphase

  • Aktualisiert am

Nationalspieler Shkodran Mustafi freut sich über den Sieg seines Teams, dem FC Valencia. Bild: dpa

Auch der FC Valencia mit dem deutschen Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi erreicht als fünftes spanisches Team die Gruppenphase der Champions League. Rapid Wien und der FC Basel scheitern.

          Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi darf sich mit dem FC Valencia in der Gruppenphase der Champions League beweisen. Den Spaniern reichte nach dem 3:1-Hinspielsieg am Dienstag im Playoff-Rückspiel ein 1:2 beim AS Monaco. Damit steht Valencia neben dem FC Barcelona, Real Madrid, Atletico Madrid und dem Europa-League-Sieger FC Sevilla als fünfter spanischer Klub in den Gruppenspielen, die am Donnerstag ausgelost werden.

          Fünf Vereine aus einem Land gab es noch nie in der Gruppenphase der Champions League, wie die Europäische Fußball-Union (Uefa) mitteilte.

          Mustafi hatte für Valencia in der Anfangsphase die Chance zur Führung, die dann Alvaro Negredo (4. Minute) erzielte. Andrea Raggi traf für Monaco aus dem Gewühl heraus (17.), Elderson Echiejilie (75.) ließ Valencia nochmal zittern. Monaco drückte, die Spanier wackelten, doch der Treffer zur Verlängerung wollte nicht mehr gelingen.

          Basel und Wien scheitern

          Rapid Wien scheiterte durch ein 2:2 bei Schachtjor Donezk und spielt in der Europa League weiter. Für Rapid Wien waren die Treffer von Louis Schaub (13.) und dem ehemaligen 1860-Spieler Steffen Hofmann (22.) gegen Schachtjor Donezk in Lwiw zu wenig. In Unterzahl hatten die Österreicher in der Schlussphase die Chance zum Siegtreffer. So reichten Donezk die Tore von Marlos (10.) und Alexander Gladkyy (27.).

          Erstmals seit elf Jahren spielt Maccabi Tel Aviv wieder in der Gruppenphase. Nach dem 2:2 beim FC Basel reichte dem Meister Israels ein 1:1 im heimischen Stadion. Luca Zuffi (11.) hatte Basel mit einem Freistoß aus etwa 25 Metern in Führung gebracht, Eran Zahavi (24.) beendete mit einem Konter die Schweizer Träume von der Königsklasse.

          Monacos Verteidiger Fabinho im Zweikampf mit Valencias Pablo Piatti.

          RB Salzburg-Bezwinger Malmö FF erreichte durch ein 2:0 gegen Celtic Glasgow die Gruppenphase. Der frühere Bremer Markus Rosenberg traf für Malmö zur Führung gegen Celtic (23.), Luis Carvalho (53.) erhöhte nach einer weiteren Ecke zum 2:0-Endstand. Somit spielen die Schweden zum zweiten Mal in der Königsklasse. 

          Dinamo Zagreb zog durch ein 4:1 gegen den albanischen Außenseiter Skënderbeu Korça in die Gruppenphase ein.

          Leverkusen muss aufholen

          Bayer Leverkusen kann durch einen Sieg gegen Lazio Rom (Hinspiel 0:1) an diesem Mittwoch als viertes deutsches Team die Gruppenphase erreichen.

          Weitere Themen

          Werner bleibt und trifft

          2:1 gegen Frankfurt : Werner bleibt und trifft

          Endlich Klarheit im Vertragspoker um Timo Werner: Der Nationalspieler verlängert und trifft umgehend gegen die Eintracht. Am Ende war die Eintracht freilich dem Punktgewinn sehr nah.

          Topmeldungen

          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.

          Biarritz : Irans Außenminister überraschend beim G-7-Gipfel

          Eine Überraschung für die Teilnehmer: Dschawad Zarif ist in Biarritz eingetroffen. Er werde dort mit Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian zusammentreffen, teilte das französische Präsidialamt mit.
          Taylor Swift möchte ihre ersten sechs Alben eventuell nochmal einspielen.

          Streit um Rechte : Taylor Swift und ihr Master-Plan

          Taylor Swift kämpft zurzeit mit dem Musikmanager Scooter Braun – denn er hat die Rechte an ihren ersten sechs Alben. Nun überlegt die Sängerin, die Lieder einfach nochmal einzuspielen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.