https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/champions-league/tuchel-laesst-den-frust-in-der-champions-league-am-schiedsrichter-aus-17956240.html

Drama in Champions League : Tuchel lässt den Frust am Schiedsrichter aus

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel war mit dem Schiedsrichter nicht einverstanden. Bild: Action Images via Reuters

Nach der Enttäuschung im Hinspiel dreht Chelsea bei Real Madrid auf und kommt fast noch ins Halbfinale. Trainer Thomas Tuchel ist stolz auf seine Spieler – und greift den Unparteiischen hart an.

          3 Min.

          In der Halbzeit der Verlängerung versuchte Thomas Tuchel noch einmal alles. Der Trainer des Chelsea Football Club hievte eine große Taktiktafel auf den Rasen, um seinen arg erschöpften Fußballspielern taktische Varianten bildlich zu erläutern für die verbliebenen 15 Minuten, in denen sein Team unbedingt einen Treffer brauchte. Es half nichts. Tuchels Mannschaft gewann zwar mit 3:2 Toren in der Champions League bei Real Madrid. Weil die Spanier aus dem Hinspiel vor einer Woche in London aber einen 3:1-Vorsprung mitgebracht hatten, reichte das nicht: Chelsea schied nach großem Kampf im Viertelfinale der Königsklasse aus.

          Champions League
          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          Dabei sah zunächst alles so erstaunlich gut aus für den Sieger der vergangenen Saison in der Champions League. Mason Mount (15. Minute) sowie die beiden Deutschen Antonio Rüdiger (51.) und Timo Werner (75.) hatten Chelsea mit 3:0 in Führung gebracht. Die Überraschung im Estadio Santiago Bernabéu war greifbar. Doch Rodrygo (80.) traf auch noch und rettete Real in die Verlängerung. Doch war auch noch Karim Benzema – wer auch sonst – erfolgreich (96.). Der Stürmerstar aus Frankreich hatte im Achtelfinale gegen Paris und im Hinspiel gegen Chelsea mit je drei Toren seine beeindruckende Form bewiesen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Nicht mehr ganz so glänzend: Neue Tesla-Autos in der staubigen Grünheider Landschaft

          Tesla-Fabrik in Grünheide : Nicht mehr ganz so Giga

          Die Produktion stockt, die Personalsuche auch: Bei Tesla läuft es nicht rund. Jetzt formiert sich auch noch Widerstand gegen die Erweiterung des Werks, denn der Wald, der dort jetzt steht, war nie als Gewerbefläche gedacht.
          Verletzte sich auf dem von vielen Reitern gelobten Kurs: Allstar, hier mit Reiterin Rosalind Canter

          Chaos bei Reit-Veranstaltung : Blut und Tränen

          Ein totes Pferd sorgt für Bestürzung beim CHIO in Aachen, dem eigentlich größten Fest der Reiterei. Auch um die deutsche Dressur-Größe Isabell Werth gibt es reichlich Wirbel.
          Betrügerisch und böse: Leonardo DiCaprios Filmfigur in „The Wolf of Wall Street“ basiert auf dem echten Börsenmakler Jordan Belfort.

          Geschlechtergerechtigkeit : Männer kosten ein Vermögen

          Wie Männer sich verhalten, ist für die Gesellschaft irre teuer. Ein Männerberater beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten typisch männlicher Verhaltensweisen auf über 63 Milliarden Euro im Jahr. Trotzdem sind Männer auch für etwas gut.