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Champions-League-Triumph : Der Sieger heißt Tuchel

Endlich am Ziel: Thomas Tuchel gewinnt mit Chelsea die Champions League. Bild: dpa

Die letzten drei Triumphe in der Champions League sind das unmittelbare Produkt der speziellen Arbeit der deutschen Trainer Klopp, Flick und Tuchel. Nun löst sich vielleicht der große Mythos Guardiola endgültig auf.

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          In der langen Geschichte der Champions League und seines Vorgängers, des Europapokals der Landesmeister, hat es insgesamt nur drei deutsche Sieger in 65 Jahren gegeben: den FC Bayern, Borussia Dortmund und den Hamburger SV. Mit dem 1:0 des FC Chelsea gegen Manchester City im Finale von Porto kann der deutsche Fußball nun innerhalb von gerade einmal zwei Jahren einen bemerkenswerten Erfolg vermelden: Mit Thomas Tuchel hat der dritte deutsche Trainer nacheinander den begehrtesten Klubpokal in Europa gewonnen. Vor einem Jahr war das Hansi Flick mit dem FC Bayern gelungen. Im letzten Finale der Champions League vor der Pandemie hatte Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool gesiegt.

          Tuchel, Flick und Klopp. So unterschiedlich dieses Trio herausragender deutscher Trainer auch sein mag, eines haben sie mit ihren Siegen in der Königsklasse nun gemeinsam: Alle drei Fußballlehrer können aus guten Gründen entscheidenden Anteil an den Erfolgen ihrer Teams beanspruchen. Es ist nicht übertrieben, wenn man feststellt: Alle drei Triumphe waren das unmittelbare Produkt ihrer ganz speziellen Arbeit.

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