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Platzverweis für Juventus-Star : Brych zeigt Ronaldo Rot

  • Aktualisiert am

Spannungsgeladen: Cristiano Ronaldo kann die Entscheidung von Felix Brych nicht fassen. Bild: Reuters

Für Cristiano Ronaldo ist in seinem ersten Champions League Spiel für Juventus Turin nach 29 Minuten Schluss. Felix Brych schickt ihn nach einer vermeintlichen Tätlichkeit duschen. Der deutsche Schiedsrichter steht abermals im Fokus.

          Superstar Cristiano Ronaldo ist in seinem ersten Champions-League-Spiel für seinen neuen Klub Juventus Turin vom Platz gestellt worden. Der Münchner Schiedsrichter Felix Brych zeigte dem fünfmaligen Weltfußballer im Spiel beim FC Valencia in der 29. Minute beim Stand von 0:0 wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Für den 33-Jährigen war es der erste Platzverweis im 154. Champions-League-Spiel. Turin gewann das Spiel dennoch 2:0 (1:0).

          Abseits des Spielgeschehens war Ronaldo im Strafraum mit Innenverteidiger Jeison Murillo aneinandergeraten. Während des Zweikampfs ging Murillo zunächst zu Boden, anschließend hatte der Portugiese kurze Zeit die Hand auf dem Kopf seines Gegenspielers. Brych verwies Ronaldo, der im Sommer von Real Madrid nach Turin gewechselt war, nach Absprache mit Torrichter Marco Fritz des Feldes. Beim Gang in Richtung Kabine vergoss Ronaldo aus Frust und Enttäuschung Tränen.

          Christiano Ronaldo ist nach seinem Platzverweis am Boden zerstört.

          Juve-Trainer Massimiliano Allegri bemängelte nach dem Abpfiff, dass der Videobeweis den Platzverweis hätte verhindern können. „Ich kann nur sagen, dass der Videoassistent dem Schiedsrichter hätte helfen können, die richtige Entscheidung zu treffen", sagte der Italiener: "Das ist sehr enttäuschend. Wir hätten deshalb fast verloren, und Ronaldo wird uns im nächsten Spiel fehlen."

          Brych steht nun abermals im Fokus der internationalen Kritik. Bei der WM kam er nur einmal zum Einsatz, nachdem er im Spiel Serbien gegen die Schweiz  den Serben einen Elfmeter verweigert und für Diskussionen gesorgt hatte, weil er auf eine Konsultation durch den Videoassistenten verzichtet hatte.

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