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FC Bayern gegen FC Barcelona : Lewandowski und die große Messi-Probe

Robert Lewandowski ist in der Form seines Lebens. Bild: EPA

Welcher Fußballstar wird sich besser ins Szene setzen, wenn der FC Bayern in der Champions League im Viertelfinale auf den FC Barcelona trifft am nächsten Freitag? Der Pole hat dem Argentinier etwas voraus.

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          Gut, wenn man mitfühlende Kollegen hat. Vor ein paar Tagen sorgte sich Leon Goretzka während der Arbeit um Robert Lewandowski. So, „wie er letzte Woche trainiert hat, da habe ich mir zwischenzeitlich gedacht: Soll ich ihn mal ansprechen, warum er nicht läuft?“ Lewandowski sagte dann nur: „Bleib ruhig. Samstag ist wichtig.“ Am Ende dieser kleinen Geschichte, die Goretzka am späten Samstagabend im Sender „Sky“ erzählte, blieb ihm nur das Fazit: „Er ist tatsächlich ein Phänomen.“

          Champions League
          Christian Eichler
          Sportkorrespondent in München.

          Als hätte ihn die Champions-League-Hymne aus dem vom Kollegen befürchteten Phlegma geweckt, agierte Lewandowski beim 4:1-Sieg gegen den FC Chelsea, mit dem der FC Bayern 165 Tage nach dem 3:0-Hinspielerfolg in London mühelos die Finalrunde in Lissabon erreichte, lauf- und spielfreudig wie eh und je. Am Freitag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Sky) treffen die Bayern dort auf den FC Barcelona, der den SSC Neapel nach dem 1:1 im Hinspiel 3:1 besiegte. Überragender Spieler bei Barca war Lionel Messi, der ein famoses Solo-Tor schoss und einen Elfmeter herausholte. Lewandowski übertraf das auf Bayern-Seite noch mit zwei Toren und zwei Torvorlagen. „Wir wissen, was wir an ihm haben, sagte Trainer Hansi Flick. „Er hat wieder mal gezeigt, wie wichtig er für uns ist.“

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