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Ribérys Rückkehr : Ein Joker macht noch keinen Favoriten

  • Aktualisiert am

Einmal fit, ist er kaum zu stoppen: Bayerns Franck Ribery (links) Bild: Reuters

Franck Ribery ist nach langer Verletzung zurück bei den Bayern. Doch ein alter Bekannter warnt: Zum Favoriten mache der Joker die Münchner vor dem Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin noch lange nicht.

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          Endlich konnte Franck Ribéry die Münchner Fußball-Arena mal wieder bestens gelaunt verlassen. „Es war schön. Ich habe hier lange nicht gespielt. Ich habe es vermisst. Ich habe fast 45 Minuten gespielt, es hat Spaß gemacht“, schilderte der 32 Jahre alte Franzose seine Gefühle nach dem 3:1 gegen Darmstadt.

          Ribérys langersehntes Heim-Comeback elf Monate nach dem 7:0 gegen Schachtjor Donezk im Champions-League-Achtelfinale 2015 wurde nicht nur von den Bayern-Fans frenetisch bejubelt. Es eröffnet auch Trainer Pep Guardiola pünktlich zum Königsklassen-Kracher bei Juventus Turin eine weitere Offensivoption, wenn auch noch nicht wieder für 90 Minuten. „Wir brauchen Franck“, sagte Guardiola. Als Joker wird er am Montag mit nach Turin fliegen. „Ich bin bereit“, verkündete Ribéry.

          Sieht Bayern nicht als Favorit: Turins  Sami Khedira

          In der 53. Minute kam er gegen Darmstadt ins Spiel. Es stand 1:1. Ribéry lief gleich heiß. Das 3:1 von Robert Lewandowski bereitete er vor. „Es ist eine sehr gute Nachricht, dass Franck zurück ist. Mit ihm sind wir noch eine stärkere Mannschaft“, sagte Lewandowski.

          „Er hat keine Qualität verloren“, lobte Müller. Anfang Dezember war Ribéry schon einmal zurückgekommen, verletzte sich aber gleich beim zweiten Einsatz erneut schwer. Müller drückte darum aus, was alle beim FC Bayern hoffen: „Jetzt muss er nur gesund bleiben!“

          Pünktlich wieder fit gemeldet hat sich bei Turin vor dem Duell mit den Bayern auch Sami Khedira. Der deutsche Fußball-Nationalspieler sieht den FC Bayern am Dienstag allerdings nicht in der Favoritenrolle. „Wir sind auch eine Mannschaft, die für solche Spiele gemacht ist“, sagte der Weltmeister der „Bild am Sonntag“. „Am Ende wird wie so oft auf diesem Niveau die Tagesform entscheiden“, fügte Khedira hinzu.

           Wohl auch deshalb wurde der 28-Jährige nach seiner Verletzungspause beim 0:0 in Bologna am Freitagabend noch einmal geschont. Auch er selbst achte gerade in dieser Saisonphase noch bewusster auf seinen Körper, sagte Khedira. „In Spielen wie gegen Bayern geht es darum: Wer will es mehr? Wer ist zu 100 Prozent da? Wenn du in einer Situation mal nur zu 95 Prozent da bist, kann das schon das entscheidende Gegentor bedeuten“, sagte Khedira.

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