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Champions-League-Finale : Ramos stichelt gegen Klopp

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„Er versucht, die Niederlage zu erklären“: Sieger Ramos (Bild) über Verlierer Klopp. Bild: Reuters

Die Ereignisse beim Finale der Champions League im Mai lassen zwei Protagonisten keine Ruhe. Im öffentlichen Disput kontert nun Sergio Ramos provokativ auf die Kritik von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

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          Real Madrids Kapitän Sergio Ramos hat im öffentlichen Disput mit Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool nachgelegt und dessen Kritik an seiner Spielweise im Champions-League-Finale gekontert. „Er versucht, die Niederlage zu erklären. Aber es ist nicht das erste Endspiel, das er verloren hat“, sagte Ramos vor dem europäischen Supercup gegen den Stadtrivalen Atletico Madrid in Tallinn am Mittwoch (21.00 Uhr bei Sky und DAZN).

          Real hatte das Finale der Königsklasse Ende Mai 3:1 gewonnen. Abwehrspieler Ramos war dabei mit einer überharten Spielweise aufgefallen. Nach einem Sturz durch eine Ringkampf-Einlage des Spaniers hatte zunächst Liverpools Offensivstar Mohamed Salah ausgewechselt werden müssen, der deutsche Keeper Loris Karius erlitt später durch einen Ellbogenschlag von Ramos eine Gehirnerschütterung.

          „Ich habe nicht die Absicht, einen Spieler vorsätzlich zu verletzen“, sagte Ramos und ergänzte in Richtung Klopp: „Einige von uns arbeiten seit vielen Jahren auf einem sehr hohen Level. Ich bin nicht sicher, ob er das von sich sagen kann.“ Zugleich zeigte sich Ramos versöhnlich: „Bei der Wahl des besten Trainers habe ich für ihn gestimmt. Er kann sich entspannen.“ Klopp hatte Ramos“ Finalauftritt zuletzt unter anderem als „rücksichtslos und brutal“ bezeichnet.

          Kroatiens WM-Star Luka Modric bleibt derweil offenbar langfristig bei Champions-League-Sieger Real Madrid – und steigt bei den Königlichen zum Top-Verdiener auf. Wie die spanischen Sporttageszeitungen As und Marca übereinstimmend berichteten, soll der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler demnächst einen neuen Vertrag unterzeichnen. Mit einem Jahresgehalt von elf Millionen Euro soll der Vizeweltmeister zum derzeitigen Spitzenverdiener Ramos aufschließen. Zuletzt buhlte der italienische Spitzenklub Inter Mailand intensiv um die Dienste des besten Spielers der WM 2018 in Russland. Modric spielt seit 2012 für Real, der aktuelle Vertrag des kongenialen Partners von Nationalspieler Toni Kroos läuft bis 2020.

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