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Champions-League-Auslosung : Form schlägt Klasse

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„Wir können das Ergebnis aus unserem Champions-League-Finale von 1997 mitnehmen“: BVB-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke Bild: dpa

Die Bayern hatten schon ihr Los getippt. Dortmund schwelgt beim Los Juventus in Erinnerungen an 1997. Leverkusen hat einen ganz schweren Gegner. Und Schalke macht sich Mut. Die Reaktionen zur Auslosung im Überblick.

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          Die Bayern in Donezk, Dortmund bei Juventus Turin, dazu Schalke gegen Real Madrid und Leverkusen gegen Atlético. Diese Achtelfinal-Duelle ergab die Auslosung in der Champions League. FAZ.NET fasst die Reaktionen zusammen:

          Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Juve hat große internationale Erfahrung und ist ein starker Gegner. Aber wenn man zur Achtelfinal-Auslosung kommt, weiß man, dass man auf ambitionierte Gegner trifft. Unabhängig vom Tabellenstand der beiden Mannschaften in der nationalen Liga ist es ein 50:50-Spiel. Wir können das Ergebnis aus unserem Champions-League-Finale von 1997 mitnehmen.“

          Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): „Ich muss ehrlich eingestehen, dass ich nicht so mitgefiebert habe, wie das bei früheren Auslosungen der Fall war, weil unsere aktuelle sportliche Situation in der Liga dies alles überlagert. Ich habe die Hoffnung, dass wir uns bis Februar leistungsmäßig nach oben entwickeln können. Aktuell beschäftigt uns aber ausschließlich die Bundesliga.“

          Peter Peters (Finanzvorstand FC Schalke 04): „Real Madrid ist eine tolle Mannschaft, die beste der Welt. Natürlich ist Real Favorit. Aber wir wollen es besser machen als im letzten Jahr. Form schlägt Klasse.“

          Horst Heldt (Sportvorstand FC Schalke 04): „Das war das schwerste Los, das wir kriegen konnten. Letzte Saison haben wir leidvoll erfahren, wie stark Real ist. Wir müssen es diesmal sehr viel besser machen als beim letzten Mal. Wir sind krasser Außenseiter, aber wollen nicht den Eindruck erwecken, das wir eine Hobbyreise dahin machen. Real ist zusammen mit den Bayern die beste Mannschaft der Welt und gehört zu den Topfavoriten auf den Titel. Wir brauchen zwei magische Momente, um da mithalten zu können.“

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          Emilio Butragueño (Vorstandsmitglied von Real Madrid) zu Schalke 04: „Wir hatten mit Schalke in der vorigen Saison eine gute Erfahrung gemacht. Es gab stärkere Gegner, aber 90 Minuten in Deutschland können gefährlich werden. Wir wissen, was geschehen kann, wenn man es an Konzentration fehlen lässt. Wir hoffen, bei der Auslosung des Viertelfinales wieder dabei zu sein.“

          Michael Schade (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): „In dieser Phase der Champions League gibt es nur schwere und ganz schwere Gegner. Atlético ist aus der Kategorie der ganz schweren Gegner. Wir sind ganz klarer Außenseiter, da muss man realistisch sein. Eine Chance haben wir nur, wenn wir an den Tagen gegen Madrid hundert Prozent Leistung abrufen können, besser noch ein paar Prozente nur.“

          Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): „Das ist eine große Herausforderung, Atlético ist spanischer Meister. Chancenlos sind wir aber nicht. Von den fünf möglichen Gegnern, wäre der FC Porto der angenehmste gewesen. Es hätte aber auch schwerer kommen können.“

          Gabi Fernández (Kapitän von Atlético Madrid) zu Leverkusen: „Ich glaube, das wird eine komplizierte Aufgabe für uns. Die deutschen Mannschaften halten sehr gut mit. Wir haben in den letzten Jahren nie einen Gegner unterschätzt, und das werden wir jetzt auch nicht tun. Nach der Papierform hätte uns ein schwerer Gegner zugelost werden können, aber die Deutschen spielen einen guten Fußball und werden es uns schwer machen.“

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