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Pressestimmen zur Königsklasse : „7:2 – Spurs von wilden Bayern gedemütigt“

  • Aktualisiert am

Nicht nur Robert Lewandowski (vorne) war in Bestform beim FC Bayern. Bild: AP

Die Münchner zeigen ein Spektakel und werden von den internationalen Medien nach dem 7:2 extrem gelobt. Die englische Presse indes ist entsetzt – und hat es bei Tottenham vor allem auf einen abgesehen.

          3 Min.

          Entsetzt haben die britischen Medien auf das 2:7-Debakel von Tottenham Hotspur in der Champions League gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München (2:7) reagiert. „Horror-Show. Spurs in Stücke gerissen“, schrieb „The Independent“. Die „Times“ meinte: „7:2 – Spurs von wilden Bayern gedemütigt.“ Und die spanische Sporttageszeitung „Marca“ urteilte: „Gnabry massakriert die Spurs, Lewandowskis Revolver ist weiterhin geladen.“ Die internationalen Pressestimmen zu den Spielen der Bayern und von Bayer Leverkusen bei Juventus Turin (0:3):

          Champions League

          Tottenham Hotspur - Bayern München (2:7)

          England

          The Guardian: „Siebte Hölle. Bayern fügen Spurs eine katastrophale Niederlage zu. Serge Gnabry erzielt vier Tore bei der brutalen 2:7-Demütigung Tottenhams durch die Bayern (...). Die Stadionuhr zeigte die 55. Minute an, und in den Gesichtern von Tottenhams Verteidigern war die pure Verwirrung zu lesen. Gnabry, der frühere Arsenal-Flügelspieler des FC Bayern München, hatte sie gerade zum zweiten Mal binnen drei Minuten geschreddert. Sie hatten zwar gegen den deutschen Meister gekämpft, lagen zu diesem Zeitpunkt aber bereits mit 1:4 unwiederbringlich hinten. Erstaunlicherweise war dies erst der Beginn des Schmerzes für Trainer Mauricio Pochettino und sein Team an einem Abend, der ernsthafte Fragen zu deren Einstellung aufwarf.“

          The Times: „7:2 – Spurs von wilden Bayern gedemütigt. Auf Wiedersehen, Poch? (auf Deutsch) Es ist eines dieser erniedrigenden Ergebnisse und eine dieser beschämenden Leistungen, die Trainer zwingt, entweder über ihre eigene Zukunft nachzudenken oder die Eignung von einigen Anwesenden in der Umkleidekabine für den Kampf zu hinterfragen.“

          The Telegraph: „Die Brillanz Bayern Münchens kann nicht die Probleme der von den Deutschen zerstörten Mannschaft Pochettinos verbergen. Es gab einen Zeitpunkt, da hatten die Spurs die Führung übernommen. Am Ende fühlte sich dieser Teil des Abends jedoch an, als gehöre er zu einer anderen Mannschaft in einer anderen Ära, denn die Bayern schienen zum Schluss bei jedem Angriff ein Tor zu erzielen.“

          Daily Mirror: „Horror-Show. Spurs in Stücke gerissen. Das war eine komplette Demütigung. Tottenham wurde von Serge Gnabry zerstört. Seine vernichtenden vier Tore brachten die Fans, die ihren Augen kaum trauen konnten, dazu, ihre Mannschaft auszubuhen. Das Ergebnis sollte Schockwellen durch Tottenhams Kabine schicken, denn es war schrecklich, peinlich und niederschmetternd.“

          The Sun: „7 and hell. Demütigung für Poch, als die Spurs zerstört werden. Drei Tore in nur fünf Minuten haben eine Enttäuschung in ein Armageddon verwandelt.“

          Spanien

          Marca: „Grandioses Bayern: Sie erniedrigen Tottenham in London. Bayern spielte Katz und Maus mit dem Champions-League-Finalisten. Eine Dampfwalze in der zweiten Halbzeit, das größte Erdbeben, das eine englische Mannschaft in Europa erlitten hat. Gnabry massakriert die Spurs, Lewandowskis Revolver ist weiterhin geladen. Bayern München meldet seine Kandidatur für den Henkelpott an.“

          AS: „Historisches Torfestival der Bayern – ein Desaster für die Spurs. Es ist auch eine schwere Niederlage für den englischen Fußball und die Premier League. Die Bayern verprügeln Tottenham im Stadion der Spurs.“

          Sport: „Vorführung von Gnabry beim Untergang der Spurs. Bayern war ein Koloss im Vergleich zu Tottenham, das in der zweiten Halbzeit auseinanderfiel. Die Leistung der Bayern ist eine Ode an den Fußball. Bayern spielt wie eine Killermaschine.“

          El Mundo Deportivo: „Bayern erniedrigt Tottenham mit einem Viererpack von Gnabry. Die bayerische Effektivität war entscheidend. Lewandowski schlägt Harry Kane im Mittelstürmerduell. Bayern hat sich im Konzert der Großen eindrucksvoll zurückgemeldet.“

          Juventus Turin - Bayer Leverkusen (3:0)

          Italien

          Gazzetta dello Sport: „Ein Kraftakt: Super-Higuain beflügelt Juventus. Ronaldo verschwendet viele Chancen, doch er schafft das dritte Tor. Die Mannschaft scheint immer weniger von CR7 abhängig zu sein. Zwar ist Leverkusen keine großartige Mannschaft, doch Juve vernichtet sie mühelos. Juve befreit sich ohne Probleme von einem Team, das zwei Kategorien unter seinem Niveau spielt.“

          Corriere dello Sport: „Higuain hat sich gegen Leverkusen wiedergefunden. Tolle Stürmer und die perfekte Arbeit von Matuidi und Khedira erlauben Juve, das Spielfeld zu dominieren und Leverkusen zu versenken. Ronaldo vergibt zwei unglaubliche Torchancen.“

          Tuttosport: „Alles ist einem wunderbaren Higuain, einem exzellenten Cuadrado, einem sicheren De Ligt und einem wunderbaren Pjanic zu verdanken. Die Bianconeri verlieren nie die Nerven und sind sich ihrer Überlegenheit gegenüber dem deutschen Gegner bewusst.“

          La Repubblica: „Bayer Leverkusen enttäuscht, auch das Juwel Havertz glänzt nicht. Sarris Juves ist in bester Form. Der Trainer setzt die fittesten Spieler ein und lässt Leverkusen nicht einmal die Krümel übrig.“

          Corriere della Sera: „Higuain versenkt Bayer Leverkusen. Ronaldo ist zwar nicht in Bestform, er beschert den Turinern jedoch das 3:0. Bayer Leverkusen spielt verschlafen.“

          La Stampa: „Gegen Bayer Leverkusen spaziert Juventus auf Samt. Die Turiner strapazieren die Leverkusener, die nie wirklich gefährlich werden.“

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