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FAZ Plus Artikel Nach dem Champions-League-Aus : Die lange Fehlerkette des FC Bayern

Desillusioniert: Die Bundesliga hinkt hinterher. Bild: AP

Eine blutleere Darbietung der Bayern gegen Liverpool steht exemplarisch für die Probleme der Bundesliga. Dabei ist der Niedergang der Münchner hausgemacht – und das gleich aus mehreren Gründen.

          Die Bilanz ist verheerend. Erstmals seit 2006 steht kein deutsches Klubteam unter den besten Acht Europas. Dagegen vier englische. Die deutsch-englische Bilanz in drei Achtelfinalduellen kommt einem Debakel gleich: 3:17 Tore. Davon nach der Pause 0:12 Tore, ein Spiegelbild der Mängel in taktischer, mentaler und physischer Stärke. Und diesmal war auch der Letzte, der die Bilanz der Bundesliga seit Jahren verlässlich geschönt hatte, spielerisch am Ende: der FC Bayern, der gegen den FC Liverpool kapitulierte.

          Die Bayern stehen am Ende eines siebenjährigen Erfolgszyklus, in dem sich zuletzt der mangelnde Mut zur Veränderung und Verjüngung zu rächen begonnen hat. Gerade auf dem Gipfel der Kurve, nach dem Gewinn der Champions League mit Jupp Heynckes 2013 und den drei spielerisch herausragenden Jahren mit Pep Guardiola, hat man es versäumt, die Anziehungskraft zu nutzen, um junge Ausnahmespieler wie Kevin de Bruyne oder Leroy Sané zu holen.

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          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

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