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Neuer Trainer in Aussicht? : „Würde mich nie weigern, mit Bayern München zu sprechen“

  • Aktualisiert am

Der Neue bei den Bayern? Arsène Wenger bringt sich selbst ins Gespräch. Bild: dpa

Ein möglicher Trainerkandidat für den FC Bayern bringt sich selbst vielsagend ins Gespräch. Der Klub schweigt betont zu der Personalie. Torjäger Robert Lewandowski sendet derweil ein besonderes Signal in die Welt.

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          Der frühere, langjährige Arsenal-Trainer Arsène Wenger will Gespräche mit dem FC Bayern über ein mögliches Engagement als Coach beim Rekordmeister nicht ausschließen. „Ich würde mich niemals weigern, mit Bayern München zu sprechen“, sagte der Franzose am Mittwoch beim Sender beIN Sports, für den Wenger als TV-Kommentator arbeitet, „denn ich kenne diese Leute, die den Verein führen, seit 30 Jahren. Ich wäre ja vor langer Zeit beinahe mal zu Bayern gegangen. Das ist momentan alles, was ich dazu sagen kann.“

          Champions League

          Nach der Trennung von Trainer Niko Kovac suchen die Münchner nach einem Nachfolger bis zum Ende der Saison. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, es habe bereits einen Kontakt zwischen Bayern und Wenger gegeben. Das bestätigte der 70-Jährige nicht. „Momentan hab ich noch überhaupt nicht mit ihnen gesprochen“, sagte Wenger. „Ich habe noch gar nicht entschieden, ob ich wieder auf den Fußballplatz gehe, oder nicht.“

          Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat Verhandlungen des FC Bayern mit Trainer Arsène Wenger derweil ebenfalls nicht bestätigt. „Das werde ich natürlich nicht kommentieren“, sagte Salihamidzic nach dem Einzug des deutschen Fußball-Rekordmeisters ins Achtelfinale der Champions League. „Wir werden in Ruhe, ohne Druck, den Trainer aussuchen, der unserer Meinung nach der richtige ist“, äußerte Salihamidzic am Mitwochabend. Nach der Trennung von Niko Kovac fungiert der bisherige Ko-Trainer Hansi Flick „bis auf Weiteres“ als Interimscoach.

          Für den 54-Jährigen steht die eigene Zukunft auch nach dem gewonnenen Premierenspiel als Aushilfs-Chef nicht im Vordergrund. Für ihn zählt nach dem Heimsieg gegen Piräus nur die anstehende Aufgabe am Samstag im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky). „Es ist für mich eine Aufgabe für die zwei Spiele“, sagte Flick in der Pressekonferenz nach dem Champions-League-Spiel. Die 90 Minuten in der Verantwortung habe er genossen. „Es interessiert mich überhaupt nicht, was nach dem Samstag passiert“, sagte Flick zuvor im TV-Sender Sky.

          Laut „Bild“-Zeitung soll der ehemalige Arsenal-Coach Wenger bereit sein für ein Engagement in München. „Ein persönliches Treffen mit den Bayern ist nach dem Dortmund-Spiel am Samstag geplant“, meldete die Zeitung. Der 70 Jahre alte Wenger, der als Elsässer fließend Deutsch spricht, könnte als Übergangstrainer wie einst Jupp Heynckes den deutschen Rekordmeister übernehmen. Der Franzose soll angeblich auch bereit sein, bei einem Engagement mit Flick zusammenzuarbeiten.

          Mit einer Schnullergeste und dem Ball unter dem Trikot lüftete Robert Lewandowski beim Torjubel zuvor sein Baby-Geheimnis. Seine Ehefrau Anna ist im vierten Monat schwanger, das Paar erwartet nach Töchterchen Klara (2) das zweite Kind. „Das ist immer schön, wenn du das Glück hast, ein Kind zu bekommen. Das ist das Schönste im Leben“, sagte der 31-Jährige nach dem 2:0 des FC Bayern in der Champions League gegen Olympiakos Piräus.

          Lewandowski ebnete mit dem Führungstreffer den Weg des deutschen Fußball-Meisters und baute seine imposante Bilanz aus. 21 Treffer stehen nach 16 Partien in Bundesliga (14 Tore), Champions League (6 Tore) und DFB-Pokal (1 Tor) für Lewandowski zu Buche. Mit 59 Treffern ist er in der ewigen Königsklassen-Torschützenliste Nummer fünf direkt hinter Reals Karim Benzema (62).

          Auf Lewandowskis Tore kann auch Neu-Coach Flick nicht verzichten. Daher wird genau überlegt, wann sich der Pole der nötigen Leisten-OP unterzieht. „Wahrscheinlich entscheide ich am Sonntag“, sagte Lewandowski, der sich nach dem BVB-Knaller abschließenden ärztlichen Rat holen will. „Ich habe keine Probleme beim Schießen und beim Laufen, deshalb habe ich keinen Druck.“ Es sei keine große Sache, aber eine Pause von 10 bis 14 Tagen müsse er schon einlegen.

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