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Manuel Neuer in Liverpool : „Ich werde zwischen den Pfosten stehen“

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Manuel Neuer ist optimistisch, dass seine Verletzung bis zum Liverpool-Hinspiel auskuriert ist. Bild: AP

Schon drei Spiele des FC Bayern hat Manuel Neuer verletzt verpasst. Und die Partie in Liverpool in der Champions League rückt immer näher. Nun äußert sich der Torwart erstmals selbst in seiner Auszeit.

          Nationaltorhüter Manuel Neuer wird dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Liverpool (19. Februar) aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. „Wir sind alle positiv. Ich denke, ich werde zwischen den Pfosten stehen“, sagte Neuer dem amerikanischen Sender ESPN. Der 32-Jährige hatte zuletzt drei Spiele aufgrund einer Daumenverletzung verpasst.

          Vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen vor gut einer Woche hatte sich der Weltmeister-Torwart von 2014 die Blessur zugezogen. Ohne ihn verloren die Münchner mit 1:3 und erlitten einen Rückschlag im Titelrennen. Auch im Achtelfinale im DFB-Pokal in der vergangenen Woche vertrat Sven Ulreich Neuer. Die Bayern kamen durch ein 3:2 nach Verlängerung weiter. Ebenfalls fehlte Neuer am vergangenen Samstag im Bundesliga-Duell mit seinem früheren Klub Schalke 04, das die Münchner mit 3:1 gewannen.

          „Mir geht es gut, es ist nicht so schlecht“, sagte Neuer, „wenn im Training alles passt, dann werde ich spielen.“ Ein Bundesliga-Einsatz beim FC Augsburg am Freitag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und im Eurosport Player) ist allerdings noch offen. Zusätzliche Motivation gebe die Kulisse an der Anfield Road. „Es ist für mich das erste Spiel in Anfield. Wir haben viel über die Atmosphäre im Stadion gehört“, betonte Neuer und schwärmte über die Heimstätte der Reds: „Alle, die Fußball schauen, wissen, dass es speziell ist.“ In sportlicher Hinsicht warten auf die Bayern „zwei Endspiele. Hoffentlich wird es eine großartige Nacht für uns“, äußerte Neuer.

          Bayern München ist derweil vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt worden. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Fans des Rekordmeisters hatten am 8. Dezember beim Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg (3:0) vor dem Beginn der zweiten Spielhälfte hunderte Papierrollen auf das Spielfeld geworfen. Damit verzögerte sich der Wiederanpfiff um etwa zwei Minuten. In der 56. Minute wurden ungefähr 30 weitere Papierrollen geworfen, eine Viertelstunde später wiederholte sich das Geschehen, woraufhin die Begegnung für rund eine Minute unterbrochen werden musste.

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