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Manchester United : Die Krise der „Red Devils“

  • -Aktualisiert am

José Mourinho ist derzeit nicht immer zufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft. Bild: EPA

Bei Manchester United läuft es alles andere als rund: Der Trainer zofft sich mehrfach mit einem Spieler und steht auch wegen der Ergebnisse in der Kritik. Was ist nur aus dem einstigen Spitzenklub geworden?

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          Eins muss man José Mourinho lassen: Er hat den Schlamassel kommen sehen. Schon während der Vorbereitung auf die laufende Saison in der Premier League kündigte der Manchester-United-Trainer an, dass es schwierig werden würde, den zweiten Tabellenplatz aus der Vorsaison wieder zu erreichen oder gar zu übertreffen. Die Trainings- beziehungsweise Marketing-Tour durch die Vereinigten Staaten nannte er „sehr schlecht“, auch weil ihm zu der Zeit noch die zahlreichen WM-Fahrer im Kader fehlten. Und dass Ed Woodward, der für Transfers verantwortliche Vizevorstand sowie mächtige Vertraute der Eigentümer-Familie Glazer, ihm nicht seine Wunschspieler eingekauft hatte, kommentierte er mit Süffisanz: „Es ist, wie es ist. Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen mit den Spielern, die wir haben.“

          Champions League

          Nach sieben Spielen in Englands Eliteliga dümpelt United nun mit zehn Punkten im Mittelfeld der Tabelle; Manchester City und der FC Liverpool an der Spitze sind längst enteilt – und mit ihnen Mourinhos Rivalen Pep Guardiola und Jürgen Klopp. Damit erlebt Englands Fußball–Rekordmeister den schlechtesten Saisonstart seit 29 Jahren: In der Saison 2013/14 hatte United nach sieben Spielen zwar ebenfalls nur zehn Punkte gehabt, aber immerhin eine bessere Tordifferenz als jetzt, wo das Team schon zwölf Gegentore zugelassen hat.

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