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Pressestimmen zum Finale : „Tuchel ist der neue Herrscher Europas“

  • Aktualisiert am

Sport: „Die Champions League verweigert sich Guardiola. Manchester City war nicht in der Lage, das von Tuchel gut eingestellte eisenharte Abwehrsystem zu durchbrechen. Der deutsche Trainer hat in vier Monaten einen soliden Felsen konstruiert, sein Tempofußball ist tödlich. Tuchel gewinnt die Schachpartie der beiden Toptrainer. Die Ungenauigkeit Timo Werners in der ersten Halbzeit hielt City am Leben.“

El Mundo Deportivo: „Tuchel – von der Entlassung aus dem Kabarett um Neymar und Mbappe auf den europäischen Thron. Er stellte seine Mannschaft im Finale besser ein als Guardiola, der keine Mittel fand. Tuchel ist der neue Herrscher Europas. Werner ist ein Spieler mit Füßen aus Schlamm. Er zeigte wieder Defizite beim Torabschluss.“

El Pais:”Chelsea frisst City! Thomas Tuchels Mannschaft beherrscht Guardiolas City mit einem mutigen und brillanten Spiel.“

Schweiz

Neue Zürcher Zeitung: „Thomas Tuchel ist mit dem Champions-League-Triumph seines FC Chelsea im Trainer-Olymp angekommen. Der Deutsche gilt als vulkanischer Kontrollfreak und besitzt die Fähigkeit, in kürzester Zeit das Gesicht einer Mannschaft zu prägen. Seine Krönung ist kein Zufallsprodukt.“

Russland

Sport Express“: „Tuchel ist nun in den Rang eines Elite-Trainers aufgestiegen. Bis vor kurzem galt der Deutsche noch einfach als jung und vielversprechend, doch jetzt ist er selbst Guardiola überlegen und zerschlägt dessen Traum.“

Polen

Gazeta Wyborcza: „Dies ist vermutlich das sensationellste Ergebnis eines Finales in der Champions League seit 2012. Auch damals triumphierte Chelsea – ein Klub, der von Roman Abramowitsch finanziert wird (...) Den russischen Geschäftsmann kümmerte die Corona-Rezession wenig. Vor dem Saisonstart gab er mehr als eine Viertelmilliarde Euro für neue Spieler aus, mehr als irgendwer sonst auf der Welt. Einer der Neuerwerbungen, Kai Havertz, schoss am Samstagabend in Porto das entscheidende Tor. (Manchester City) litt wegen Thomas Tuchel. Ein Trainer, der jeden Tag mit 20 Minuten Meditation beginnt, geradezu manisch den Charakter der Fußballer sowie das eigene Verhalten analysiert und Pep Guardiola seit langem verehrt. Der Deutsche entwickelte sich und entwickelte sich, führte schon Paris Saint-Germain bis ins Finale der Champions League, und nun ist er für sein Idol zur Nemesis geworden.“

Kroatien

Sportske novosti: „Was wird Guardiola tun? Mit der „Überraschung“ hat er total danebengegriffen, und Tuchel hat gezeigt, dass er ein Trainerwunder ist. Seit er auf der Trainerbank von Chelsea sitzt, hat der deutsche Betreuer eine wundersame Wandlung durchgemacht.“

Ungarn

„Nemzeti Sport“: „Die beiden englischen Top-Mannschaften lieferten sich ein spannendes Duell, für den Sieg reichte ein Blitzschlag: kurz vor der Pause erzielte Kai Havertz bei einem schnellen Gegenangriff das alles entscheidende Tor. Nach 2012 vermochte sich Chelsea den zweiten Champions-League-Titel in seiner Geschichte zu holen – Ko-Trainer Zsolt Löw ist wiederum der achte Ungar, der die bedeutendste Trophäe des europäischen Klubfußballs gewann.“

Champions League

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