https://www.faz.net/-gtm-9ek0b

Sieg gegen PSG : Liverpool ist bereit für etwas Großes

Liebesbeweis: Roberto Firmino erzielt den Siegtreffer. Bild: dpa

Ein epischer Abend in Anfield mit dem passenden Helden: Roberto Firmino trifft gegen Paris Saint-Germain nach mehreren Tagen ohne volle Sehkraft. Sein Team besteht die nächste Reifeprüfung.

          4 Min.

          Den Samstagabend hatte Roberto Firmino noch in einer Londoner Augenklinik verbracht. Am Sonntag, sagte Jürgen Klopp, hätte es „absolut keine Chance“ auf einen Einsatz gegeben, am Montag ebensowenig. Am Dienstagmorgen aber, dem Tag des Spiels gegen Paris Saint-Germain, überbrachte der Angreifer seinem Trainer eine gute Nachricht. Er fühle sich gut und könne sein Auge wieder öffnen. „Das hilft“, sagte Klopp lakonisch dazu, nachdem Firmino am Abend den Siegtreffer des FC Liverpool in einem Spiel erzielt hatte, das mit seiner Wucht und Intensität bisweilen wie ein Schwergewichts-Kampf im Boxen dahergekommen war.

          Firmino, der Mann mit dem entscheidenden, aber keineswegs glücklichen Punch, bedeckte sich beim Jubel über das 3:2 in der Nachspielzeit das linke Auge, in das am Samstag beim 2:1-Sieg bei Tottenham Hotspur der Finger von Jan Vertonghen beunruhigend tief eingedrungen war. Die englischen Blätter waren am Mittwoch voll von Metaphern, die auf irgendeine Art mit Firminos Auge zu tun hatten – und zugleich voller Bewunderung für die Art und Weise, mit der Klopps rotes Kollektiv dieses Gigantentreffen für sich entschieden hatte. „Wie jeden anderen Test in dieser bislang makellosen Saison“ habe die Mannschaft auch diesen „überzeugend bestanden“, schrieb der „Guardian“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.