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Pressestimmen zum Bayern-Spiel : „Jürgen Klopps Heavy-Metal-Fußball verstummte“

Gebremst: Jürgen Klopp und Liverpool kommen gegen München nicht in Fahrt. Bild: Reuters

Die englischen Medien stellen bei Liverpool nach dem 0:0 gegen Bayern München einen Mangel an Schärfe fest und sehen Steigerungsbedarf fürs Rückspiel. Die Bayern werden in der internationalen Presse für ihre Cleverness gelobt.

  • Aktualisiert am

          England

          „Guardian“: „Die Bayern müssen, das werden die Fans und Liverpool erwarten, zu Hause in drei Wochen mehr Angriffsbereitschaft zeigen. Klopps Mannschaft muss sich nach drei schwachen Auswärtsauftritten in dieser Saison steigern, um weiterzukommen.“

          „Telegraph“: „Es mangelte an der üblichen Schärfe und der Feindseligkeit in der Arena. (...) Bayern war zu klug und zu erfahren, um in die Falle zu tappen, wie es anderen passiert ist, die hier mit breiter Brust ankamen und das Stadion verhöhnt haben, um es dann mit gebrochenem Stolz und zerstörten Zielen zu verlassen.“

          „Liverpool Echo“: „Ein heiß erwarteter Showdown zwischen zwei echten europäischen Schwergewichten endete damit, dass nicht einer von ihnen auch nur einen einzigen erwähnenswerten Treffer gelandet hat. Liverpools Reise durch die K.o.-Runde der Champions League begann mit 90 Minuten gegen Bayern München, die man sofort vergessen kann.“

          „Mirror“: „Jürgen Klopps Heavy-Metal-Fußball verstummte ausnahmsweise mal. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Liverpool an großen europäischen Abenden in Anfield die Teams wegpustet, so wie in der letzten Saison beim Einmarsch ins Finale. Aber Bayern München war zu clever, zu gewieft und erfahren, um in diese Falle zu tappen, und hat Liverpool in Anfield frustriert.“

          „Sun“: „Sie werden einiges an Feuer im Bauch benötigen, wenn sie für das Rückspiel nach München fahren. Bayern zu schlagen oder zumindest durch die Auswärts-Torregel weiterzukommen, ist eine der schwersten Aufgaben im europäischen Wettbewerb. (...) Liverpool konnte sich nicht durchsetzen, weil die Bayern den Rhythmus und den Schwung der drei sagenhaften Angreifer (Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino) kaputt gemacht haben. Sie haben enttäuscht.“

          „Independent“: „Der intensive und taktische Kampf erinnert an die früheren Tage im europäischen Fußball.“

          Italien

          Gazzetta dello Sport: "Liverpool spielt nicht auf seinem Niveau, davon profitieren die Bayern. Das Spiel hätte zu einem Spitzenduell mit tausend Treffern werden können, ist aber mit einem faden 0:0 zu Ende gegangen. An diesem regnerischen und langweiligen Abend spielt der menschliche Faktor wieder eine Rolle: Stolz, Opferbereitschaft und Leidenschaft machen den Unterschied. Der beste Spieler ist Javi Martinez, der kämpft und regiert."

           „Die Reds brechen nicht den deutschen Damm.“

          Corriere della Sera: "FC Bayern kehrt in Klopps Höhle zurück und schafft ein 0:0, was absolut kein schlechtes Ergebnis ist."

          La Repubblica: "Wer mit einem spektakulären Spiel zwischen Fußball-Giganten gerechnet hatte, ist zutiefst enttäuscht worden. Das Spiel ist alles andere als ein Meisterwerk. Es fehlt die Erfahrung alter Bayern-Veteranen, die drei Reds-Stürmer Salah, Firmino und Mané werden für die Bayern nie wirklich gefährlich."

          Corriere della Sera: "Die Reds brechen nicht den deutschen Damm. Es überrascht, dass es in Anfield zu keinen Toren gekommen ist. Dreimal kommt Liverpool einem Treffer nahe. Klopp macht Druck, doch es fehlen die übliche Energie und Genauigkeit." La Stampa: "Keine Tore in der Champions League. Weder Sieger noch Verlierer beim Spitzenduell Liverpool-Bayern."

          Österreich

          Krone: "Liverpool-Furioso bleibt aus, Bayern "gewinnt" 0:0"

          Schweiz

          Blick: "Nullnummer statt Spektakel an der Anfield Road."

          Niederlande

          Telegraaf: "Bayern hält in Anfield stand!"

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