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Vor Duell mit Juventus : Aufregung um Tweet des FC Bayern in Italien

  • Aktualisiert am

Diesen Tweet schickte der FC Bayern über seinen Twitter-Account. Bild: Screenshot Twitter.com/FCBayern

Das Duell zwischen Bayern und Juventus ist schon brisant genug. Nun sorgt auch noch ein Tweet der Münchner für Aufregung. In Italien gibt es heftige Kritik.

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          Ein Tweet des FC Bayern zum Champions-League-Duell mit Juventus Turin (20.45 Uhr / Live im ZDF, bei Sky und im Champions-League-Ticker bei FAZ.NET) hat in Italien für Aufregung gesorgt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister veröffentlichte am Mittwoch einen Eintrag auf Twitter mit der Überschrift „Qui è la fine“ (Hier ist das Ende), darunter war unter anderem ein Bahngleis mit dem durchgestrichenen Juve-Leitspruch „Fino alla Fine“ (Bis zum Ende) abgebildet.

          In Italien gab es heftige Kritik an dem Tweet, einige Nutzer in den sozialen Netzwerken fühlten sich an eine Abbildung von einem Konzentrationslager erinnert. „Ein großer Fauxpas, der einem Klub wie dem FC Bayern nicht hätte passieren dürfen“, kritisierte der Vize-Präsident der jüdischen Gemeinde Rom, Ruben Della Rocca, laut der Zeitung „Tuttosport“. „Ich will nicht an böse Absicht glauben, ich denke, es hat sich um ein Versehen gehandelt“, ergänzte er.

          Der FC Bayern bat wenig später via Twitter um Entschuldigung. „Leider hat unsere Spieltagsgrafik unbeabsichtigt missverständliche historische Bezüge geweckt“, schrieb der Klub. „Mit dieser Grafik wollten wir allein den sportlichen Charakter des Achtelfinales in der Champions League heute Abend thematisieren, weil eines der beiden Teams ausscheiden muss.“

          Die Bayern werden übereinstimmenden Medienberichten zufolge dabei ohne Arjen Robben um das Weiterkommen kämpfen müssen. Der Niederländer fehlte am Mittag beim traditionellen Anschwitzen des Fußball-Rekordmeisters, wie die TV-Sender Sport1 und Sky sowie die „Bild“ berichteten. Damit werde der Offensivstar nicht im Kader für die Partie sein, hieß es. Der FC Bayern bestätigte das Aus des Offensivstars auf Anfrage nicht.

          Der gesundheitlich angeschlagene Nationalspieler hatte schon das Abschlusstraining am Dienstag verpasst, offiziell fehlte er wegen einer starken Erkältung. Trainer Pep Guardiola sagte da schon, dass er nicht wisse, ob Robben gegen Juventus spielen könne. Franck Ribéry erklärte, dass sein Teamkollege schon tags zuvor Probleme hatte.

          Nach dem 2:2 im Hinspiel darf Bayern für ein Weiterkommen gegen den letztjährigen Champions-League-Finalisten nicht verlieren. In der Offensive hat Coach Guardiola auch bei einem Ausfall von Robben viele starke Alternativen wie Robert Lewandowski, Thomas Müller, Ribéry, Douglas Costa, Kingsley Coman oder Mario Götze.

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