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Wandel bei Jérôme Boateng : „Ich genieße jede Sekunde beim FC Bayern“

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„Ich möchte über die Vergangenheit nicht mehr so viel reden“: Jérôme Boateng Bild: dpa

Eigentlich sollte Jérôme Boateng München längst verlassen haben. Der frühere Weltmeister aber ist immer noch da – und Stammspieler. Nun erklärt er, wie sich die Lage änderte und wie er seine Zukunft plant.

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          Der frühere Nationalspieler Jérôme Boateng fühlt sich beim FC Bayern München nach Dissonanzen mit der Vereinsführung und immer wiederkehrenden Wechselbemühungen in der jüngeren Vergangenheit aktuell wieder rundum wohl. Für diese Veränderung seien „mehrere Details“ verantwortlich, etwa der neue Cheftrainer Hansi Flick.

          Champions League

          „Wichtig ist natürlich für einen Spieler, dass er Vertrauen vom Trainer bekommt, dass er Spaß am Fußball hat. Das ist ganz wichtig. Und das ist alles gegeben“, sagte der 31 Jahre alte Innenverteidiger in Portugal, wo er mit dem deutschen Fußball-Meister aktuell das Champions-League-Finalturnier spielt. „Ich bekomme wieder mehr Minuten auf dem Platz und kann zeigen, was ich kann. Ich genieße einfach jede Sekunde auf dem Platz und auch jede Sekunde überhaupt mit dem Team, mit dem FC Bayern. Alles macht Spaß“, sagte Boateng.

          Unter Flick ist der Weltmeister von 2014 wieder zur Stammkraft und zum Leistungsträger in der Münchner Abwehr geworden. Sein Vertrag läuft noch bis einschließlich 30. Juni 2021. Einen Vereinswechsel scheint er aktuell nicht anzustreben. „Ich möchte über die Vergangenheit nicht mehr so viel reden. Ich bin im Hier und Jetzt, darauf konzentriere ich mich“, berichtete Boateng: „Was in der Vergangenheit war, kann ich nicht ändern, sondern nur, was in der Zukunft passiert. Da möchte ich meinen Teil beitragen, dass wir erfolgreich als Team sind“, sagte Boateng. Er habe „nie aufgegeben und immer weiter gekämpft“.

          Boateng will die 8:2-Gala gegen den FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League nicht überbewerten. „Das ist ein Spiel gewesen, davon können wir uns gar nichts kaufen“, sagte der 31-Jährige: „Wir sind im Halbfinale, und wir wollen unbedingt ins Finale.“ Allerdings habe die Machtdemonstration am Freitag in Lissabon natürlich auch „einen Push und Selbstbewusstsein“ gegeben. Als letzte Hürde vor dem Endspiel wartet an diesem Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League, bei Sky und DAZN) der französische Favoritenschreck Olympique Lyon. „Wir spielen gegen einen Gegner, der nicht umsonst da steht, wo er ist“, fügte Boateng hinzu.

          Lyon sei beim überraschenden 3:1 gegen Manchester City am Samstag „eiskalt“ gewesen und habe seine Chancen gut genutzt. „Sie spielen sehr diszipliniert“, sagte Boateng. Zuvor hatten die Franzosen Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo aus dem Wettbewerb geworfen.

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