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Gladbacher Erinnerungen : Die Büchse lebt

Auf dem Höhepunkt seines Schaffens: Günter Netzer Anfang der 70er Jahre. Bild: obs

Borussias rauschender 7:1-Erfolg gegen Inter hatte einst wegen eines Büchsenwurfs keinen Bestand. Die Bitterkeit des Scheiterns im Moment des Triumphs wurde ein Gladbacher Mythos. Nun kommt es zu einem Wiedersehen.

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          Das „Kriminalmuseum“, so hieß in den sechziger Jahren eine beliebte ZDF-Serie. In jeder Folge erzählte sie am Beispiel eines Gegenstandes aus der Asservatenkammer eine wahre kriminelle Begebenheit. Im wahren Leben hat auch der Fußball bei seinen gelegentlichen Ausflügen in die Randbezirke der Legalität manches Corpus Delicti geliefert.

          Das berühmteste ist eine Coladose mit Materialwert von wenigen Pfennigen. Am 20. Oktober 1971 flog sie von den Rängen des Bökelbergs auf den Rasen und streckte, obwohl leer, einen Stürmer namens Roberto Boninsegna nieder. Die Rechtmäßigkeit seines Ohnmachtsanfalles, von Mönchengladbacher Spielern und Zuschauern schon damals angezweifelt, beteuert der alte Torjäger von Inter Mailand bis heute. Doch fand sein italienischer Landsmann Terence Hill, damals Filmstar in Westernkomödien, „solch eine Begabung sollte man nicht verkümmern lassen“ und verschaffte Boninsegna später eine Rolle in der Neuverfilmung von „Don Camillo und Peppone“.

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