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Verwunderung bei Tuchel : „Das ist nicht notwendig“

  • Aktualisiert am

Muss Erfolge liefern: Paris-Trainer Thomas Tuchel Bild: Reuters

Bei Paris St. Germain steht der deutsche Trainer Thomas Tuchel unter intensiver Beobachtung. Eine Jobgarantie vor dem enorm wichtigen Duell in der Champions League mit RB Leipzig bekommt er nicht.

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          Trainer Thomas Tuchel hat vor dem wichtigen Gruppenspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League sowie bei Sky) gegen RB Leipzig keine Jobgarantie von den Klub-Verantwortlichen von Paris St. Germain bekommen. „Das ist nicht notwendig“, betonte Tuchel (47) bei der Pressekonferenz am Montag leicht verwundert. Dann richtete er dem Übersetzer lächelnd aus: „Du kannst noch sagen: Wenn es so wäre, würde es mich mehr verunsichern als wenn es nicht so ist.“

          Bei einer Niederlage wäre ein Vorrunden-Aus des Finalisten der Vorsaison sehr wahrscheinlich, Tuchel müsste dann um seinen Job bangen. „In der Kabine und auch im Training habe ich nicht den Eindruck, dass es einen negativen Einfluss gibt“, sagte der frühere Dortmunder und Mainzer Bundesliga-Trainer: „Im Gegenteil: Die Einstellung passt, alle sind gut drauf.“

          „Wir müssen gewinnen“

          Gegen Leipzig könnte Tuchel volle Offensivpower aufbringen, auch die beiden Ausnahmekönner Neymar und Kylian Mbappé sind wieder fit. „Wir müssen gewinnen, wir wollen gewinnen. Ich will, dass meine Spieler mutig nach vorne spielen“, forderte Tuchel. PSG muss Leipzig besiegen, um noch eine realistische Chance auf das Weiterkommen zu haben. Das erste Aufeinandertreffen vor drei Wochen gewann RB 2:1.

          In Neymar und Mbappé liegen jetzt die größten Hoffnungen: „Wir brauchen Kylians Tore. Ich hoffe auf eine gute Leistung. Er und Neymar werden entscheidende Spieler sein“, sagte Tuchel. Dabei nahm er aber auch etwas Druck vom brasilianischen Nationalspieler, der wegen einer Corona-Infektion, einer Rotsperre und einer Verletzung immer wieder pausieren musste. „Wir brauchen ihn absolut, aber er ist noch nicht bei 100 Prozent“ sagte der 47-Jährige. „Ich hoffe, dass er mental gut mit der Situation zurechtkommt.“

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