https://www.faz.net/-gtm-a5su0

Warnung von Lucien Favre : Eindringlicher Appell beim BVB

  • Aktualisiert am

Wird er ihn auch in der Königsklasse auf den rasen schicken? BVB-Trainer Lucien Favre im Gespräch mit Youssoufa Moukoko (links). Bild: EPA

Im Duell mit dem FC Brügge könnte Dortmunds Jungstar Youssoufa Moukoko einen weiteren Rekord pulverisieren. Der 16-Jährige wird für die Champions League nachnominiert. Doch der Trainer findet zuvor deutliche Worte.

          2 Min.

          Borussia Dortmunds Sturmtalent Youssoufa Moukoko könnte für eine weitere Bestmarke sorgen und zum jüngsten Spieler der Champions-League-Historie werden. Wie der Fußball-Bundesligaverein bestätigte, wurde der Deutsch-Kameruner für das Gruppenspiel gegen den FC Brügge am Dienstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League sowie bei DAZN) fristgerecht über die B-Liste der Uefa nachgemeldet. Ob Moukoko mit einem Einsatz rechnen kann, ließ Lucien Favre am Montag jedoch offen: „Wir werden sehen, wir sind vorne sehr viele“, sagte der BVB-Trainer mit Bezug auf das große Angebot an Offensivspielern im Kader.

          Moukoko war am Samstag beim 5:2 seiner Mannschaft bei Hertha BSC im Alter von 16 Jahren und einem Tag in der 85. Minute für den vierfachen Torschützen Erling Haaland eingewechselt worden. Damit hatte er den ehemaligen Dortmunder Nuri Sahin als jüngsten in der Bundesliga eingesetzten Spieler abgelöst.

          83 Tage Unterschied

          Der bisherige Rekordhalter in der Champions League ist Céléstine Babayaro, der am 23. November 1994 für Anderlecht beim 1:1 in Bukarest im Alter von 16 Jahren und 87 Tagen debütiert hatte. Ihm folgen in der Rangliste der bislang jüngsten Profis in der Champions League Rayan Cherki (16 Jahre und 102 Tage, Olympique Lyon), Alen Halilovic (16 Jahre und 128 Tage, Dinamo Zagreb), Youri Tielemans (16 Jahre und 148 Tage, RSC Anderlecht) und Charis Mavrias (16 Jahre und 242 Tage, Panathinaikos Athen).

          Im Vergleich zur Startelf am Samstag in Berlin will Favre Umstellungen vornehmen: „Wir werden weiter rotieren, das ist nötig. Zehn Spiele in 30 Tagen zu machen, ist schwierig.“ Damit kann sich der in Berlin geschonte Jadon Sancho Hoffnungen auf eine Rückkehr in das Team machen. Trotz des deutlichen Erfolgs der Borussia vor drei Wochen in Brügge, warnte Favre seine Profis davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wir haben 3:0 gewonnen, müssen aber das ganze Spiel analysieren. Sie hatten auch große Möglichkeiten. Wir müssen sehr konzentriert bleiben. Das ist eine sehr gute Mannschaft.“

          Ohne Konsequenzen für die Partie gegen Brügge bleibt der positive Coronatest bei Neuzugang Reinier. Der Brasilianer wurde einen Tag vor dem Spiel positiv auf das Coronavirus getestet, teilte der BVB am Montagnachmittag mit. Alle weiteren Testergebnisse von Spielern und Teammitgliedern seien negativ gewesen.

          Der Flügelspieler war in der vergangenen Woche für die brasilianische U23-Nationalmannschaft in der Olympia-Qualifikation in Kairo (Ägypten) und gegen Südkorea im Einsatz. Beim 5:2-Auswärtssieg der Dortmunder bei Hertha BSC am Samstagabend stand Reinier nicht im Kader. Er sei laut Klubangaben derzeit symptomfrei und befinde sich in häuslicher Isolation.

          Weitere Themen

          Ägypten erfüllt die Erwartungen

          Handball-WM : Ägypten erfüllt die Erwartungen

          Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg gegen Nordmazedonien zieht Gastgeber Ägypten vorzeitig in die Hauptrunde bei der Handball-WM ein. Auch Rekord-Weltmeister Frankreich hält Kurs.

          Topmeldungen

          Nach Wahl Laschets : Söder hat keine Eile in Sachen Kanzlerkandidatur

          Bayerns Ministerpräsident warnt nach dem CDU-Parteitag vor einem „Frühstart“ bei der K-Frage und nennt einen geeigneteren Zeitpunkt. Die Grünen machen klar, dass sie im Wahlkampf trotz Aussichten auf eine Koalition die Unterschiede zur Union betonen wollen.
          Fahndungsfotos um 1971 von Mitgliedern der Baader-Meinhof Gruppe.

          Südlich von Hamburg : Waldarbeiter entdecken mögliches RAF-Depot

          Waldarbeiter haben in Niedersachsen einen ungewöhnlichen Fund gemacht: In einem vergrabenen Fass haben sie mutmaßliche RAF-Schriftstücke und andere verdächtige Gefäße entdeckt. Das Landeskriminalamt untersucht den Fund nun.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.