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„Hatte nie Zweifel“ : Großes Lob für Nationalspieler Rüdiger

  • Aktualisiert am

In der DFB-Elf oft gesetzt, bei Chelsea oft auf der Bank: Antonio Rüdiger Bild: AFP

Antonio Rüdiger ist eine der Säulen in der DFB-Abwehr. Bei seinem Klub FC Chelsea aber spielte er unter Trainer Frank Lampard zuletzt eher eine untergeordnete Rolle. Nun gibt es dazu ein Statement.

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          Teammanager Frank Lampard vom englischen Spitzenklub FC Chelsea hat Nationalspieler Antonio Rüdiger nach dessen gelungener Rückkehr auf großer Bühne mit einem Sonderlob bedacht. „Ich hatte nie Zweifel an Toni“, sagte Lampard nach dem 4:0 (1:0) der Blues in der Champions League beim FK Krasnodar. Für Rüdiger war es der erste Einsatz für seinen Klub in dieser Saison.

          „Seine Trainingsleistungen und seine Professionalität waren immer gut, seit ich hier bin, besonders in den vergangenen Wochen“, ergänzte Lampard. Dennoch hatte der frühere englische Nationalspieler den Verteidiger in den vorherigen neun Pflichtspielen nur dreimal in den Kader berufen, Rüdiger spielte aber keine einzige Sekunde.

          Wechsel noch nicht vom Tisch

          Der 27-Jährige hatte deshalb einen Wechsel erwogen, ein mögliches Leihgeschäft mit Stadtrivale Tottenham Hotspur zerschlug sich aber. Zuletzt soll es zwischen Rüdiger und Lampard ein klärendes Gespräch gegeben haben. Ein Abschied im Winter ist dennoch nicht vom Tisch: Rüdiger hofft mit Blick auf die EM im kommenden Sommer weiter auf mehr Einsatzzeiten.

          Lampard betonte außerdem, er sei „sehr zufrieden mit der Konzentration und der Hingabe“ gewesen, mit der seine Abwehr um Rüdiger die Null verteidigte. Dabei hob er das Zentrum mit Rüdiger und Kurt Zouma besonders hervor. Dass Chelsea das Spiel ohne Gegentor überstanden habe, sei „ihr Verdienst“.

          Chelsea, mit einer Nullnummer gegen Sevilla gestartet, verschenkte gegen Krasnodar dabei die Chance zur frühen Führung leichtfertig. Jorginho schoss einen Foulelfmeter an den Pfosten, Timo Werners Nachschuss wurde geblockt (14.).

          Der von Bayern München lange umworbene Callum Hudson-Odoi verwertete dann aber eine Vorarbeit von Havertz 23 Minuten später zum 1:0 der Londoner – unter kräftiger Mithilfe von Torhüter Matwej Safonow. Werner sorgte mit einem verwandelten Handelfmeter (76.) für die Entscheidung. Zudem trafen Hakim Ziyech (80.) und Christian Pulisic (90.).

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