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Deutsche in Königsklasse : Der eigene Weg des FC Bayern

Der erst 17 Jahre alte Mathys Tel ist eine Zukunftshoffnung des FC Bayern. Bild: picture alliance / nordphoto GmbH / Rauch

Die Münchner machen einiges anders: Gegen den Trend spielen sie ohne echte Neun – und richten ihren Blick verstärkt auf nicht ganz so teure Spitzentalente. Man möchte ihnen zurufen: Viel Glück!

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          Wenn man die jüngere Bilanz des deutschen Fußballs in der Champions League wohlwollend lesen will, dann vielleicht so: In den vergangenen zehn Jahren hatte er immer auch die Hände am Pokal. Neben dem FC Bayern, der den Wettbewerb zweimal gewann (2013 und 2020), waren das die Fingerabdrücke von Sami Khedira (2014), Marc-André ter Stegen (2015), Jürgen Klopp (2019), Thomas Tuchel, Kai Havertz, Timo Werner (2021) und allein fünfmal Toni Kroos (2013, 2016 bis 2018, 2022).

          Champions League

          Realistisch muss man es wohl jedoch ein bisschen anders formulieren: Der deutsche Fußball versucht seit Jahren, einen Fuß in die Tür der elitären europäischen Gesellschaft zu bekommen, und auch wenn er das in dieser Saison zum ersten Mal in Gestalt eines Klub-Quintetts tut, sehen die Aussichten nicht viel besser aus.

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