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Pressestimmen zum Halbfinale : „Die Bayern-Maschine läuft – wild und gefräßig“

  • Aktualisiert am

Nicht nur Robert Lewandowski zeigte seine Klasse beim Sieg der Bayern. Bild: AFP

Nach dem 8:2-Sieg über Barcelona setzen sich die Münchner auch im Halbfinale gegen Lyon klar durch. Die internationalen Medien sind sehr beeindruckt – und voller Vorfreude auf das Endspiel gegen Paris.

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          Internationale Pressestimmen nach dem 3:0-Erfolg des FC Bayern München im Halbfinale der Fußball Champions League gegen Olympique Lyon.

          Frankreich

          „Le Parisien“: „Am Mittwochabend gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht für den französischen Fußball. Die Schlechte ist das Ausscheiden von Lyon (...). Die gute Nachricht ist das, was uns erwartet – ein Fußballgipfel, eine Traumbesetzung, ein PSG gegen Bayern München am Sonntag in Lissabon.“

          Champions League

          „L’Équipe“: „Lyon hat zu viele gute Gelegenheiten verpasst, um den großen Favoriten der Champions League aus der Ruhe zu bringen. Auch wenn es kein rein französisches sein wird, wird das Finale am Sonntag im Luz-Stadion zwischen Bayern München und PSG jedoch ein „königliches“ werden.“

          „Le Figaro“: „OL verlässt Lissabon nicht ohne Bedauern und Enttäuschung. Aber auch mit Stolz. Es passiert nicht jeden Tag, dass sie (Lyon) zwei große Namen aus dem Rennen werfen, um das Halbfinale zu erreichen und dann sogar einen FC Bayern München zum Zittern zu bringen, der 19 Siege in Folge verbucht hat.“

          „Ouest France“: „Zunächst wurden die Bayern von Lyon durchgeschüttelt. Aber dann setzte sich die Logik durch, die verpassten Anfangschancen wird Lyon noch lange bedauern. Dann hat Gnabry Lyon den Boden unter den Füßen weggezogen.“

          „Le Monde“: „Das europäische Spiel ist aus. Nach Juventus und Manchester City erwiesen sich die Bayern als zu große Hürde. Lyon wurde glatt geschlagen von Münchnern mit unwiderstehlicher Effizienz.“

          Italien

          „TuttoSport“: „Bayern ist eine Gnabry-Schau! Die Bayern haben von Beginn der Partie an versucht, Druck auszuüben, doch nicht immer schienen sie die Situation völlig unter Kontrolle zu haben.“

          „Gazzetta dello Sport“: „Lewandowski ist eine Torjäger-Maschine. Im Finale geht es um den Rekord von CR7. (...) Der Bayern-Mittelstürmer steht bei 15 Toren in dieser Champions League (55 in der Saison): Cristianos Rekord (17 in 2013/14) ist in Gefahr. Und das Duo mit Gnabry ist schon jetzt das effektivste, das je in einer Wettbewerbsausgabe agierte.“

          „Corriere della Sera“: „Bayern skrupellos auf dem Weg ins Finale. Er hat weder die Qualität von Neymar noch die Kraft von Mbappé, aber Serge Gnabry (...) ist wie eine Art Dietrich (...). Er ist wie ein herausragendes Frettchen...“

          „Corriere dello Sport“: „Ein Doppelpack von Gnabry mit seiner beeindruckenden Natürlichkeit beflügelt den FC Bayern. Das letzte Wort hat wie immer Torschütze Lewandowski, der den Rekorden Cristiano Ronaldos nachjagt und von der Champions-League-Trophäe träumt.“

          „La Repubblica“: „Nachdem Lyon Juventus und Manchester City aus dem Turnier ausgeschlossen hat, verfehlt die Mannschaft von Rudy Garcia einen weiteren Höhenflug. Gegen die große Qualität der Bayern bricht Lyon zusammen.“

          England

          „Mirror“: „Die deutschen Giganten haben Lyon mit einer rücksichtslosen Leistung von Serge Gnabry für ihre Verschwendung bestraft.“

          „Guardian“: „Die Bayern-München-Maschine rollt weiter. Lyon hatte seine Momente, vor allem am Anfang, und sie durften das Gefühl bekommen, ein paar Bayern-Angriffe gut abgewehrt zu haben. (...) Aber wenn die Gefahr aus allen Winkeln kommt, ist es eine große Herausforderung, alles abzuwehren. Eine zu große Herausforderung. Gegen diese Bayern-Mannschaft ist es unvermeidlich, dass jemand durchkommt, und es war Serge Gnabry, der Lyon einen Schritt vor dem ersten europäischen Finale besiegte.“

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