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Champions-League-Turnier : Kurz und knackig zum Titel

Nicht nur Leon Goretzka (rechts, mit Thomas Müller) gefällt der Corona-Modus in der Champions League. Bild: AP

Der FC Bayern gewinnt die Champions League bei einem Finalturnier. Der Modus in der Corona-Krise wird auch ohne Publikum im Stadion ein Publikumserfolg. Die Zuschauer wünschen sich Unwägbarkeiten und Zufälle.

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          Nach einem Finale wie dem am Sonntag in Lissabon ist gern vom Beginn einer neuen Ära die Rede. Sportlich ist eine solche Prognose immer fragwürdig. Auch mit dem ersten Triple der Bayern vor sieben Jahren begann keine neue Ära, zumindest nicht international. Zu sehr hängt, zumindest in der K.-o.-Phase der Champions League, der Erfolg eines Teams, selbst eines FC Bayern, auch von Unwägbarkeiten und Zufällen ab.

          Doch genau diese Unwägbarkeiten und Zufälle wünschen sich die Zuschauer, das zumindest zeigen erste Umfragen zum Finalturnier in Portugal. Und so findet Uefa-Präsident Aleksander Čeferin nun, „dass die Menschen spannende Spiele wollen“ und dass K.-o.-Duelle mit nur einer Partie „interessanter“ seien. Deshalb will die Uefa nun den Verzicht auf das System von Hin- und Rückspielen mit wechselndem Heimrecht, wie es seit der Gründung des Europapokals vor 65 Jahren zu dessen Wesenskern gehörte, und die dauerhafte Einführung eines „Final 8“ prüfen.

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