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Rückspiel gegen Lazio Rom : Bayern bangt um Neuer vor Champions League

Manuel Neuers Einsatz im Rückspiel gegen Lazio Rom ist ungewiss. Bild: Reuters

Die Hürde Lazio Rom scheint vor dem Achtelfinal-Hinspiel nicht allzu groß. Ob Manuel Neuer aber im Münchner Tor steht, ist ungewiss. Alexander Nübel, der sonst kaum spielt, könnte ihn vertreten.

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          Wenn der FC Bayern noch im Achtelfinale aus der Champions League ausscheiden sollte, müsste Lazio Rom gewinnen, mindestens vier Tore schießen und am besten kein Gegentor einstecken. Es gibt viele Faktoren, die dagegen sprechen, vor allem aber zwei: Mit dem Trainer Hansi Flick hat München in der Champions League von 15 Spielen nicht eines verloren (14 Siege, ein Unentschieden).

          Champions League
          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Und mit dem Torhüter Manuel Neuer hat München in der Champions League nur zweimal vier Gegentreffer hinnehmen müssen. Das letzte Mal im April 2017 gegen Real Madrid. Allerdings dauerte das Spiel damals 120 Minuten – und drei der vier Treffer fielen in der Verlängerung.

          An diesem Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Sky) spricht im Achtelfinal-Rückspiel in München daher eigentlich nichts für die Römer. Die Last des Hinspiels, in dem sie sich im eigenen Stadion vorführen und 1:4 besiegen ließen, scheint zu groß. Doch immerhin verbreitete sich nun eine Nachricht, die ihre Chancen zumindest nicht verschlechtern dürfte: Womöglich steht Neuer gar nicht im Tor.

          Am Tag vor dem Spiel teilte Hansi Flick mit, dass die Einsätze von Manuel Neuer und Kingsley Coman auf der Kippe stehen. Den Torhüter plagt eine leichte Erkältung, den Außenstürmer ein Muskelproblem. Weil Neuer am Dienstag trotzdem ein Indoortraining absolvierte, wollte sich Flick noch nicht festlegen. „Zur Aufstellung werde ich heute noch nichts sagen.“

          „Da lasse ich mir auch nicht reinreden“

          Es folgten danach aber noch genug andere Themen, zu denen sich Flick in der Pressekonferenz äußern sollte. Eine Antwort war besonders interessant. Es ging um Alexander Nübel, den Torhüter, der für Neuer einspringen könnte. Dieser spielt seltener, als ihm bei seinem Wechsel vom FC Schalke zum FC Bayern im vergangenen Sommer angeblich vertraglich zugesichert worden ist.

          Als ein Reporter Flick fragte, ob er deswegen innerhalb des Vereins die Ansage bekommen habe, dass er Nübel in einer bestimmten Anzahl von Spielen einsetzen müsse, schüttelte Flick mit dem Kopf: „Ich kenne keine Klauseln, die die Spieler in den Verträgen haben. Ich kenne die Verträge der Spieler nicht.“

          Und dann sagte er noch etwas, das hineinblicken ließ in die internen Diskussionen, die momentan in München geführt werden: „Ich bin da, um Entscheidungen zu treffen, wer spielt und wer nicht spielt. Das ist meine Aufgabe. Da lasse ich mir auch nicht reinreden.“

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