https://www.faz.net/-gtm-9277n

Champions League der anderen : Die englischen Teams sind unschlagbar

  • Aktualisiert am

Englisches Selbstbewusstsein: Chelsea gewinnt bei Atlético Bild: Reuters

Chelsea gewinnt bei Atlético Madrid und sorgt für das zehnte englische Königsklassenspiel ohne Niederlage. Barcelona ist souverän. Karabach Agdam freut sich derweil nur übers erste Tor für einen aserbaidschanischen Klub.

          2 Min.

          Der FC Barcelona, Juventus Turin und Manchester United sind am zweiten Gruppenspieltag der Champions League ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Atletico Madrid unterlag im Topspiel der schweren Gruppe C dem FC Chelsea mit 1:2 (1:0). Der spanische Tabellenführer Barcelona um Superstar Lionel Messi gewann bei Sporting Lissabon 1:0 (0:0) und behauptete durch seinen zweiten Sieg die Tabellenführung in der Gruppe D. Juve mühte sich ohne Weltmeister Sami Kehdira, der die komplette Spielzeit auf der Bank saß, zu einem 2:0 (0:0) gegen Olympiakos Piräus, für den Gonzalo Higuain (69.) und der frühere Bundesliga-Profi Mario Mandzukic (80.) sorgten. Der italienische Rekordmeister, bei dem Neuzugang und Weltmeister Benedikt Höwedes verletzungsbedingt nach wie vor zum Zuschauen verurteilt ist, war zum Auftakt mit 0:3 bei Barca unter die Räder gekommen.

          Englands Rekordchampion Manchester United setzte sich bei ZSKA Moskau mit 4:1 (3:0) durch und führt das Klassement in der Gruppe A nach seinem zweiten Sieg souverän an. Im zweiten Spiel dieser Gruppe feierte der FC Basel mit 5:0 (2:0) gegen Benfica Lissabon seinen ersten Dreier. In der Gruppe B unterlag Bayern Münchens Auftaktgegner RSC Anderlecht, der zum Start 0:3 an der Isar verloren hatte, gegen Celtic Glasgow 0:3 (0:1). Leigh Griffiths (38.), Serigne Mbodj (50.) und Scott Sinclair (90.) trafen für den nächsten Kontrahenten des Rekordmeisters.

          Barcelona souverän

          Barcelona gewann ohne den verletzten Ex-Dortmunder Ousmane Dembele durch ein Eigentor von Sebastian Coates (49.) in Lissabon. Für die Hausherren vergab anschließend der frühere Wolfsburger Bas Dost gegen Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen den möglichen Ausgleich für Sporting.

          Souverän: Rom gewinnt in Aserbaidschan

          Atletico Madrid nutzte gegen Chelsea, das ohne den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger antrat, einen Foulelfmeter, den Toptorjäger Antoine Griezmann (40.) sicher verwandelte, zur Führung. Der spanische Neuzugang Morata glich nach einer Stunde für die Blues aus. Michy Batshuayi (90.+4) gelang in der Nachspielzeit der Siegtreffer für die Engländer, die mit sechs Punkten die Tabelle der Gruppe C vor AS Rom (4) anführen. Die Roma gewann das erste Champions-League-Spiel in Aserbaidschan bei Qarabag Agdam mit viel Mühe 2:1 (2:1).

          Champions League

          Pedro Henrique schrieb dabei in der 29. Minute mit dem ersten Treffer für einen Klub aus der früheren Sowjetrepublik in der Königsklasse Fußball-Geschichte. Zuvor hatten Kostas Manolas (7.) und der frühere Wolfsburger Edin Dzeko (15.) für den Favoriten getroffen.

          Für Europa-League-Sieger Manchester United zeichneten in Moskau 100-Millionen-Stürmer Romelu Lukaku (4., 27.), Anthony Martial (19./Foulelfmeter) und der Ex-Dortmunder Henrich Mchitarjan (57.) für den Sieg verantwortlich. Der belgische Nationalspieler Lukaku hatte sich bereits beim 3:0 zum Auftakt gegen den FC Basel in die Torschützenliste eingetragen. Den Ehrentreffer für Moskau erzielte Konstantin Kuschajew (90.)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson während eines Wahlkampf-Termins in einer Chips-Fabrik im nordirischen County Armagh

          Wahl in Nordirland : Selbst die Grenze hat eine Stimme

          In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
          Für Normalverdiener entfällt der Posten Solidaritätszuschlag künftig auf dem Steuerbescheid.

          Für 90 Prozent der Zahler : Der Soli wird zum Teil abgeschafft

          Ab 2021 entfällt der Solidaritätszuschlag – zumindest für diejenigen, die nicht mehr als 73.874 Euro brutto im Jahr verdienen. Doch auch wer mehr verdient, kann von der so genannten Milderungszone profitieren.
          Durch Wolken aus Tränengas: Demonstranten in Bagdad

          Irakischer Fußball und Protest : Löwen im Tränengas

          Eigentlich sollte die irakische Fußball-Nationalmannschaft ein wichtiges Länderspiel gegen Iran im eigenen Land abhalten. Doch es kommt alles anders.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.