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1:2 gegen Lokomotive Moskau : Der Königsklassenzug fährt ohne Bayer los

  • -Aktualisiert am

Schlechte Aussichten: Leverkusens Sven Bender kniet bei der Niederlage gegen Moskau auf dem Boden. Bild: dpa

Fehlstart für Bayer Leverkusen: Im ersten Champions-League-Heimspiel unterliegt die Werkself gegen Lokomotive Moskau. Die Ausgangsposition ist nun denkbar schlecht.

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          Gemessen am schillernden Glanz, den die Champions League unter den Fußballliebhabern rund um den Planeten verbreitet, bot sich in Leverkusen beim 1:2 (1:2) gegen Lokomotive Moskau eine ziemlich trostlose Fußballveranstaltung. Statt sich von der seit zweieinhalb Jahren herbeigesehnten Rückkehr beflügeln und beglücken zu lassen, wirkten Spieler, Trainer und sogar die Zuschauer regelrecht gelähmt. Vor Tribünen mit großen leeren Bereichen spielte die Werkself einen von schlimmen Fehlern durchsetzten Krisenfußball, ängstlich, harmlos und voller Geschenke für die Gäste aus Russland

          Das 0:1 durch Grzegorz Krychowiak entstand aus einem Leverkusener Einwurf in der eigenen Hälfte, der eine einfache Balleroberung für die Moskauer einleitete (16.). Das 1:2 bereitete Torhüter Lukas Hradecky vor, als er einen absurden Pass in den Fuß von Dmitri Barinov spielte, der den Ball einfach ins verlassene Tor schießen konnte (37.), nicht einmal den eigenen Treffer hatten sie selbst geschossen. Zum zwischenzeitlichen 1:1 hatte Benedikt Höwedes per Eigentor zum getroffen (25.), immerhin nach dem besten Leverkusener Spielzug des Abends. „Im Nachhinein kann ich über das Eigentor schmunzeln. Wir sind als krasser Außenseiter in die Gruppe gestartet. Dass wir drei Punkte entführen, das war schon wichtig für uns", sagte Höwedes bei DAZN.

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          Stabiler machte das Tor Bayer allerdings nicht. Sie suchten 90 Minuten lang vergeblich nach Lücken im von Höwedes gut organisierten Defensivkonstrukt der Moskauer, die auch noch regelmäßig gefährlich konterten. Am Ende konnte Lok einen verdienten Sieg feiern, während Bayer Leverkusens Chancen auf eine erfolgreiche Gruppenphase massiv gesunken sind.

          Eigentlich sind die Moskauer in der schweren Gruppe mit Juventus Turin und Atlético Madrid ja das Team, gegen das vier bis sechs Zähler notwendig sind, um ins Achtelfinale vorzustoßen oder nach Weihnachten zumindest in der Europa League weiter zu spielen. Nach diesem missglückten Start ins internationale Spieljahr wäre für Leverkusen schon der Verbleib im kleineren der beiden Europapokale ein schöner Erfolg.

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