https://www.faz.net/-gtm-a2gtc

Bayern vor Lyon-Spiel : „Wir wollen die Besten sein“

  • Aktualisiert am

Torwart Neuer: „Wir Wettbewerbstypen sind alle wirklich hungrig und auch mental so fit.“ Bild: Reuters

Erfolgstrainer Flick, Nationaltorwart Neuer und Stürmer Gnabry zollen Außenseiter Lyon vor dem Halbfinale den nötigen Respekt. Auf der Mission Triple wollen sie sich aber nicht aufhalten lassen.

          2 Min.

          Ganz entspannt saß Manuel Neuer in kurzer Hose, Trikot und Sandalen auf einer Parkbank im Penha Longa Resort, im Kopf hatte der Kapitän von Bayern München das Happy End der „Missao Tripla“: Die Bayern können nach dem Gewinn von Meisterschaft und DFB-Pokal bei dem Finalturnier in Portugal die Spielzeit mit dem Gewinn der Champions League krönen. „Wir Wettbewerbstypen sind alle wirklich hungrig und auch mental so fit, um zu wissen, was das für uns bedeutet“, sagte der Nationaltorhüter dem Klub-TV vor dem so wichtigen Halbfinale der Champions League gegen Olympique Lyon.

          Champions League

          Am Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League, bei Sky und Dazn) wartet im Estadio Jose Alvalade XXI der französische Favoritenschreck als letzte Hürde vor dem großen Finale am Sonntag und auf dem Weg zum Triumph. Die Pokal-Experten aus Lyon hatten zuletzt Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo und Manchester City mit dem früheren Bayern-Coach Pep Guardiola düpiert, damit soll jetzt Schluss sein. Der deutsche Rekordmeister ist jedenfalls gewarnt: „Da muss man hellwach sein“, sagte Neuer, Fehler könnten natürlich „schnell bestraft“ werden und man könne „schnell draußen sein“.

          Doch Angst haben diese Bayern nicht. Auch Olympique Lyon soll nur eine weitere Durchgangsstation auf dem Weg zum Gewinn der Champions League sein. „Wir wollen die beste Mannschaft in Europa sein. Es wäre der krönende Abschluss einer super Saison“, sagte Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry.

          „Das beste Team in Europa zu sein, ist ein riesiger Ansporn“, betonte Gnabry am Dienstag bei einer Video-Pressekonferenz. Das 8:2 im Viertelfinale gegen den FC Barcelona habe für „große Euphorie“ gesorgt. „Das Spiel war ein Ausrufezeichen“, sagte der Außenstürmer. Trotzdem werde die Partie gegen den Favoritenschreck keinesfalls ein Selbstläufer. „Lyon ist defensiv eine sehr gute Mannschaft und wird uns vor Probleme stellen“, sagte Ganbry. „Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzudrücken und von der ersten Minute an da zu sein wie gegen Barcelona.“

          Serge Gnabry: „Von der ersten Minute an da sein wie gegen Barcelona.“
          Serge Gnabry: „Von der ersten Minute an da sein wie gegen Barcelona.“ : Bild: EPA

          Unterdessen hat Trainer Hansi Flick ein Blitz-Comeback von Weltmeister Benjamin Pavard in der Startformation der Bayern ausgeschlossen. „Benjamin hat sehr hart gearbeitet. Für die Startelf ist er keine Option. Aber er ist eine Option für den Kader“, sagte der 55-Jährige vor dem Abschlusstraining des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Estádio José Alvalade.

          Pavard hatte sich vor drei Wochen im Training am Fuß verletzt. Seine Position als rechter Verteidiger wird gegen Lyon wieder Nationalspieler Joshua Kimmich einnehmen. „Wir wollen ins Finale“, sagte Flick. Das Team wisse aber, dass es gegen den früheren französischen Serienmeister keine einfache Aufgabe werde. „Lyon hat mit Juventus Turin und Manchester City zwei Mitfavoriten aus der Champions League geschmissen“, betonte der Bayern-Coach.

          Weitere Themen

          Der FC Bayern zittert schon wieder

          Duell mit FC Augsburg : Der FC Bayern zittert schon wieder

          Fast schon ein gewohntes Bild: Die Münchner gehen früh in Führung und sehen lange als der sichere Sieger aus, doch dann wendet sich das Blatt. Auch in Augsburg lässt der FC Bayern nach. Am Ende rettet der Pfosten.

          Topmeldungen

          Auf dem Weg zur Pressekonferenz: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

          EU-Konferenz : Regierungen wollen unnötige Reisen einschränken

          Die Grenzen im Binnenmarkt bleiben offen, doch sollen die Regeln noch strenger werden. Insbesondere für Menschen, die in Hochrisikogebieten leben. Genau dafür hatte sich Bundeskanzlerin Merkel stark gemacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.