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Quali zur Champions League : Niko Kovac klagt über „widerwärtige“ Rufe in Prag

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„Wir sind alle sehr traurig, dass es so etwas im 21. Jahrhundert noch gibt“: Niko Kovac Bild: EPA

Die AS Monaco mit Trainer Niko Kovac ist auf dem Weg in die Champions League. Das Spiel in Prag wird von einem Rassismus-Fall überschattet. Nach einer Unterbrechung wird es aber fortgesetzt.

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          Der frühere Bayern-Trainer Niko Kovac hat rassistische Äußerungen gegen Aurelien Tchouameni als „widerwärtig“ bezeichnet. Beim 2:0 (1:0) von Kovacs aktuellem Team AS Monaco in der Qualifikation zur Champions League bei Sparta Prag war der französische U-21-Nationalspieler Tchouameni mit Affenlauten verunglimpft worden. „Wir sind alle sehr traurig, dass es so etwas im 21. Jahrhundert noch gibt“, sagte Kovac.

          Nach seinem Treffer zum 1:0 war Tchouameni (37.) von den Fans auf den Rängen beleidigt worden. Die Mannschaft informierte umgehend Kovac und Schiedsrichter Michael Oliver, der daraufhin eine Unterbrechung anordnete. Im Stadion wurde verkündet, dass das Spiel abgebrochen würde, sollten sich derartige Äußerungen wiederholen. Neben Tchouameni war auch der deutsche EM-Teilnehmer Kevin Volland (59.) erfolgreich.

          Mario Götze nimmt derweil mit der PSV Eindhoven Kurs auf die Playoffs. Der niederländische Traditionsverein fertigte den FC Midtjylland aus Dänemark 3:0 (3:0) ab – in einer knappen Viertelstunde war die Partie entschieden. Englands Jungstar Noni Madueke (19.) brachte die vom ehemaligen Leverkusener Roger Schmidt trainierte PSV in Führung, der frühere Bundesligaprofi Götze erhöhte (29.), und der niederländische U-21-Nationalspieler Cody Gakpo machte schließlich alles klar (32.).

          Götze war an allen drei Treffern entscheidend beteiligt. In der zweiten Hälfte vergab Eindhoven allerdings eine Reihe von guten Möglichkeiten auf das 4:0. Vor allem Madueke tat sich hierbei negativ hervor (49., 54. und 82.). Aber auch die beiden anderen Torschützen – Gakpo und Götze – hätten ein weiteres Tor zum PSV-Erfolg beisteuern können, ebenso wie der israelische Stürmer Eran Zahavi. Die Niederländer dürfen sich dennoch mit einem Bein in der nächsten Runde wähnen.

          Die Rückspiele finden am 10. August statt. Die Sieger erreichen die Playoffs, in denen es um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League geht. Eindhoven würde in den Playoffs entweder auf Spartak Moskau oder Benfica Lissabon treffen, Monaco auf Genk oder Schachtar Donezk.

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