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Champions League : Ibrahimovic lässt Chelsea verstummen

  • Aktualisiert am

Viertelfinale, wir kommen: Ibrahimovic und Paris setzen sich gegen Chelsea durch. Bild: Reuters

Lange liefern sich Chelsea und Paris ein spannendes Duell. Dann aber macht der PSG-Superstar die englischen Hoffnungen zunichte. Auch zwei Deutsche zeigen in London eine starke Leistung.

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          Der deutsche Torwart Kevin Trapp hat mit Paris Saint-Germain den Champions-League-Klassiker gegen den FC Chelsea für sich entschieden und das Viertelfinale der Königsklasse erreicht. Der französische Fußball-Meister setzte sich am Mittwochabend im Achtelfinal-Rückspiel an der Stamford Bridge mit 2:1 (1:1) durch.

          Schon das Hinspiel gegen den englischen Titelträger hatte PSG vor eigenem Publikum 2:1 gewonnen. Adrien Rabiot (16. Minute) und Schwedens Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic (67.) erzielten die Tore für das Team des abermals starken früheren Frankfurters Trapp. Diego Costa war der zwischenzeitliche Ausgleich für die Londoner gelungen (27.).

          „Wir waren von Anfang an sehr gut im Spiel und haben auch nach dem Ausgleich konsequent weitergemacht und das zweite Tor nachgelegt“, sagte Trapp im ZDF. Chelsea-Coach Guus Hiddink sprach im TV-Sender Sky von einem „am Ende schlechten Resultat“. Als Tabellenzehnter der Premier League wird Chelsea wohl erstmals seit 2003 die Champions League in der kommenden Saison verpassen.

          Paris dagegen folgte damit dem Bundesliga-Vertreter VfL Wolfsburg, Real Madrid und Benfica Lissabon in die Runde der besten Acht in der europäischen Königsklasse. Die Wolfsburger hatten sich tags zuvor gegen KAA Gent 1:0 durchgesetzt, Real mit 2:0 gegen AS Rom gewonnen.

          Ein Deutscher im Viertelfinale: Paris-Torwart Trapp hat allen Grund zur Freude. Bilderstrecke

          Benfica kam am Mittwoch beim russischen Meister Zenit St. Petersburg zu einem 2:1 (0:0)-Erfolg und machte nach dem 1:0-Hinspielsieg das Weiterkommen perfekt. Der brasilianische Angreifer Hulk (69. Minute) hatte die Gastgeber per Kopf in Führung gebracht, doch der Europa-League-Finalist der vergangenen Saison drehte durch Kapitän Nicolás Gaitán (85.) und Talisca in der Nachspielzeit die Partie.

          Eine weitaus unterhaltsamere Partie sahen die Zuschauer in London. Das mit Spannung erwartete Duell unter der Leitung des deutschen Schiedsrichters Felix Brych (München), der eine gute Leistung zeigte, begann schon vielversprechend. Keine drei Minuten waren gespielt, als Chelsea-Angreifer Costa PSG-Schlussmann Trapp zu seiner ersten Parade zwang.

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          Auf der anderen Seite musste Branislav Ivanovic bei einem Schuss von Angel di Maria aus spitzem Winkel für seinen schon geschlagenen Keeper Thibaut Courtois klären (6.). Zehn Minuten später war der belgische Nationaltorwart dann aber geschlagen. Di Maria passte zu Ibrahimovic, der flach nach innen passte. Der heraneilende Rabiot hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zum 0:1 abzuschließen.

          Die Begegnung blieb offen und abwechslungsreich. Einen Ballverlust von Thiago Motta im Pariser Mittelfeld nutzten Willian und Pedro in feinem Zusammenspiel zum Konter. Costa setzte sich gegen Thiago Silva durch und ließ Trapp mit seinem Flachschuss keine Abwehrchance.

          Im dritten K.o.-Duell der beiden Vereine in Serie in der Königsklasse waren die Gäste aus Frankreich insgesamt aber das überzeugendere Team. 2014 hatte sich Chelsea im Viertelfinale durchgesetzt, 2015 kamen die Pariser in der Runde der letzten 16 weiter.

          Die Zweifel am diesjährigen Weiterkommen beseitigte Ibrahimovic mit seinem Treffer zum 1:2. Die Mannschaft des Niederländers Guus Hiddink, der als Nachfolger von José Mourinho die Blues wieder stabilisiert hatte, hätte nun schon drei weitere Tore erzielen müssen. Doch auch bei den eher harmlosen Versuch von Cesc Fabregas (75.) und Bertrand Traoré (85.) war Trapp zur Stelle.

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