https://www.faz.net/-gtm-7u1ac

Champions-League-Mode : Schiedsrichter im Schlafanzug

  • Aktualisiert am

Schiedsrichter mit hellen Hosen: Olegario Benquerenca beim Spiel zwischen Dortmund und Arsenal Bild: Reuters

Ob rote, gelbe, grün oder blaue Trikots - Schiedsrichter sind schon lange nicht mehr der „schwarze Mann“. Konsens war bis jetzt aber eine schwarze Hose. In der Champions League ist nun auch das anders.

          1 Min.

          Den „Mann in Schwarz“ gibt es nur noch selten. Die Schiedsrichter im modernen Fußball tragen buntfarbige Trikots. Ob rot, gelb, grün oder blau - vieles ist mittlerweile möglich. Konsens war allerdings bis jetzt immer eine schwarze Hose. Seit dem Start in die neue Saison der Champions League ist auch das anders. Die Unparteiischen liefen bei allen Spielen der Gruppenphase in weiß-grauen Hosen auf. Das gab es noch nie. Dazu trugen sie teilweise blaue Hemden und Stutzen.

          Die Twitter-Gemeinde zeigte wenig Verständnis für die gewagte Farbkombination. Sogar vom „Schlafanzug“-Dress war die Rede. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) habe das gewöhnungsbedürftige Outfit auf Anregung eines Sportartikelherstellers (Adidas) eingeführt, teilte ein Uefa-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa mit. Es sei zunächst nur für die aktuelle Champions-League-Spielzeit vorgesehen.

          Mit dem Schlafanzug auf dem Platz: das Schiedsrichtergespann beim Spiel zwischen Monaco und Leverkusen
          Mit dem Schlafanzug auf dem Platz: das Schiedsrichtergespann beim Spiel zwischen Monaco und Leverkusen : Bild: dpa

          In der Bundesliga soll sich an der Kleidung der Unparteiischen nichts ändern. Die Kombi Blau-Weiß-Blau oder Schwarz-Weiß-Schwarz wird in Deutschlands Stadien also so schnell nicht zu sehen sein.

          Es gilt nach wie vor: Der Aufzug der Referees muss sich von den Trikots der Spieler unterscheiden. In der Partie Dortmund gegen den FC Arsenal trug der Schiedsrichter ein ähnliches Blau wie die Arsenal-Profis.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Attila Hildmann : Für ihn sind alle Feinde Juden

          Attila Hildmann ist vor der Justiz in die Türkei geflohen. Dort lässt er seinem Antisemitismus nun freien Lauf. Vorher nutzte er noch Codewörter, die auch bei manchen Querdenkern und Corona-Leugnern beliebt sind.
          Sie oder er? Robert Habeck und Annalena Baerbock auf dem digitalen Bundesparteitag der Grünen

          Grüne im Managervergleich : Habeck oder Baerbock?

          Noch ist es geheim: Erst am Montag wollen die Grünen bekanntgeben, wen sie für die Kanzlerkandidatur ins Rennen schicken. Aber wer von beiden hat das Zeug dazu? Ein Blick auf die wichtigsten Managereigenschaften.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.