https://www.faz.net/-gtm-9wx1o

Champions-League-Reaktionen : „London ist der neue Vergnügungspark der Bayern“

  • Aktualisiert am

Serge Gnabry erzielte zwei Treffer beim Bayern-Spiel in London. Bild: AP

Die internationalen Medien sind beeindruckt vom Münchner Sieg beim FC Chelsea. Vor allem zwei Spieler stehen im Fokus der Begeisterung. Die englische Presse sieht im Rückspiel nur noch eine „Sightseeing-Reise“.

          2 Min.

          Die englischen Gazetten rühmten vor allem den Zwei-Tore-Spieler Serge Gnabry nach dem 3:0-Erfolg von Bayern München im Achtelfinalhinspiel der Champions League beim FC Chelsea. „Serge of Glory. Gnabry verhöhnt Chelsea und Tottenham mit sechs London-Toren in dieser Saison“, schrieb die Sun.

          Champions League

          Der Telegraph lobte: „Die Bayern gehören in eine ganz andere Kategorie: eine großartige Mannschaft, die in den letzten Jahren aus einer Mischung aus Jugend und Erfahrung geschliffen wurde.“ Die Gazzetta dello Sport kommentierte: „London ist der neue Vergnügungspark für die Bayern.“ Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

          England

          The Sun: „Serge of Glory. Gnabry verhöhnt Chelsea und Tottenham mit sechs London-Toren in dieser Saison.“

          Guardian: „Diesmal schloss Bayern München mit der Autorität einer Mannschaft ab, die kein Interesse daran hatte, Chelsea jemals wieder vom Haken zu lassen. Der Klassenunterschied war vom Anfang bis zum Ende enorm. Das Rückspiel in der Allianz Arena wird sich wahrscheinlich nicht mehr wie eine Sightseeing-Reise anfühlen, wenn die unberechenbare Mannschaft von Frank Lampard an den Ort ihres größten Triumphes zurückkehrt.“

          Daily Mail: „Chelsea wird an der Stamford Bridge von brillanten Bayern abgebürstet. Frank Lampard hat sich für Erfahrung entschieden, aber es hat sich nicht gelohnt.“

          Mirror: „Chelsea wurde an der Stamford Bridge gedemütigt, die Bayern lieferten einen brutalen Realitäts-Check und beendeten die Champions-League-Hoffnungen der Blues.“

          Telegraph: „Serge Gnabry und Robert Lewandowski sorgten dafür, dass ein leichtgewichtiges Chelsea nach einem Wunder suchen muss. Die Bayern gehören in eine ganz andere Kategorie: eine großartige Mannschaft, die in den letzten Jahren aus einer Mischung aus Jugend und Erfahrung geschliffen wurde.“

          Spanien

          Marca: „Bayern stürmt die Stamford Bridge. Chelsea braucht im Rückspiel ein Wunder.“

          AS: „Lewandowski frisst Chelsea. Bayern setzt sich an der Stamford Bridge mit zwei Gnabry-Toren und einem von Lewandowski durch.“

          Sport: „Lewandowski assistiert bei Gnabry-Party. Der Pole legt zwei Treffer auf und trifft dann selbst.“

          Italien

          Gazzetta dello Sport: „London ist der neue Vergnügungspark für die Bayern. Sieben Tore gegen Tottenham im vergangenen Oktober, drei an einem kalten Februar-Abend gegen Chelsea. Ein Team mutiger Jungs bricht unter den Hieben einer soliden Truppe zusammen, die von einem Herr der Tore wie Robert Lewandowski angeführt wird“.

          Corriere dello Sport: „FC Bayern spielt mit den Muskeln und erinnert der jungen Chelsea-Truppe um Lampard, wie lang noch der Weg ist, um wieder zu den großen Teams Europas zu zählen. Flicks Spieler erteilen mit ihrem 3:0 eine Fußball-Lehre. Wenn man Qualität mit Talent verbindet, ist das Resultat sicher.“

          Tuttosport: „Lewandowski-Show in London und ein Abend zum Vergessen für Chelsea. Der Einzug ins Viertelfinale wird für die Blues jetzt wirklich kompliziert. Man kann die Wahrheit nicht verbergen: FC Bayern hat schon einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht.“

          Corriere della Sera: „Chelsea wird beim Rückspiel eine wahre Leistung vollbringen müssen, um trotz der 0:3-Pleite den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Vor allem muss der Trainer die verheerende Abwehr neu aufbauen. Lewandowski in Topform ist nicht zu bremsen.“

          La Repubblica: „FC Bayern erteilt wieder einmal einem englischen Klub eine demütigende Fußball-Lehre. Chelsea ist zu jung und gespalten, während Bayern eine angsteinflößende Truppe ist, die mit schweren Hieben die Verteidigung der Blues versenkt“.

          Champions League

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Abes große Pläne : Japan ruft den Coronavirus-Notstand aus

          Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zieht in der Pandemie einen Vergleich mit der großen Depression in den Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren. Seine Abhilfe: ein Konjunkturprogramm im Umfang von umgerechnet 915 Milliarden Euro.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.