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Champions League : Leipzig muss Millionen-Strafe für Liverpool-Spiel zahlen

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Julian Nagelsmann und RB Leipzig spielen in der Champions League in Budapest. Bild: EPA

Auch das Rückspiel in der Champions League im Achtelfinale zwischen Liverpool und Leipzig findet in Budapest statt. Weil die Engländer nicht daheim antreten dürfen, muss der Bundesligaklub zahlen.

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          RB Leipzig muss für die Verlegung seines Achtelfinal-Rückspiels in der Champions League gegen den FC Liverpool eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Weil Liverpool sein Heimspiel am Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Sky) aufgrund von deutschen Reisebeschränkungen in Budapest austragen muss, erhalten die Briten von Leipzig eine Entschädigung von zehn Prozent des Startgeldes.

          Champions League

          Das geht aus dem Anhang K der Regularien der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hervor. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung (Montag) darüber berichtet. Das genaue Startgeld ist von der Uefa noch nicht kommuniziert worden. Da es in der vergangenen Saison 15,25 Millionen Euro waren, ist davon auszugehen, dass RB mindestens 1,525 Millionen zahlen muss. „Dies war uns bewusst und ist zu akzeptieren“, sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB, dem Sport Informations Dienst.

          Das Geld wird bei der Überweisung der Gesamtprämien einbehalten und an Liverpool gezahlt. Zudem müssen sich die Sachsen zur Hälfte an den Kosten zur Austragung des Spiels in der ungarischen Hauptstadt beteiligen. Bereits im Hinspiel hatte RB laut „Bild“ Mehrkosten in Höhe von 300.000 Euro stemmen müssen.

          Weil Großbritannien zu den besonders von einer Coronavirus-Mutation gefährdeten Gebieten gehört, müsste die Leipziger Mannschaft bei ihrer Rückkehr aus Liverpool in Quarantäne. Um dies zu verhindern, hatte die Uefa den englischen Meister bereits frühzeitig um eine Verlegung gebeten. Das ebenfalls in Budapest ausgetragene Hinspiel hatte Liverpool 2:0 gewonnen.

          Borussia Mönchengladbach kann derweil das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester City am 16. März in England austragen. Nach intensivem Austausch mit der Deutschen Fußball Liga, dem nächsten Gegner FC Schalke 04 und den weiteren Behörden sei gewährleistet, dass die Mannschaft nach der Rückkehr wegen der Corona-Pandemie für fünf Tage im Hotel im Borussia-Park in Quarantäne muss, regelmäßig getestet wird und während dieser Zeit auch ihre Bundesligapartie in Gelsenkirchen am 20. März bestreiten kann.

          „Wir können unser Spiel danach beim FC Schalke 04 austragen“, sagte Sportdirektor Max Eberl. Das Hinspiel hatten die Gladbacher wegen der Einreisebeschränkungen aus Großbritannien in Budapest austragen müssen und mit 0:2 verloren.

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